Zukunft für die Landwirtschaft durch Klima-, Umwelt- und Naturschutz schaffen

Zukunftsbild "Landwirtschaft"

Illustration: Möhren und eine Gemüsekiste

Die Landwirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2050 vielfältig: Es gibt kleinere und größere Betriebe im Haupt- und Nebenerwerb, Viehhaltung, Obst- und Weinanbau und Ackerbau. Es gibt Ökolandwirtschaft mit höchsten Standards, aber auch alle anderen Betriebe wirtschaften nachhaltig. Dadurch ist der noch vor 20 Jahren polarisierende Gegensatz von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft nahezu aufgelöst.

Wie konnte die Zukunft so gestaltet werden? ...

Weitere Beschreibungen zum Zukunftsbild "Landwirtschaft" finden Sie hier.

Aus dem Zukunftsbild ergeben sich folgende Fragen:

  • Welche wichtigen Aspekte für das Zukunftsbild 2050 fehlen?
  • Wie kann der derzeitige Widerspruch zwischen den Ansprüchen an die Landwirtschaft – Beachtung von Klima- und Umweltschutz, Artenvielfalt und Tierwohl – und einer auskömmlichen Preisgestaltung für ihre Produkte aufgelöst werden?
  • Ist mit diesem Zukunftsbild eine gesicherte Lebensmittelversorgung zu erreichen?
  • Gibt es andere Szenarien für die Ernährungsweise der Zukunft?
  • Ist die Reduzierung der Tierbestände nötig, und wie kann sie gegebenenfalls erreicht werden?
  • Wie können sich landwirtschaftliche Betriebe für Extremwetterereignisse und die damit verbundenen Ernteausfällen aufstellen?
  • Wie ist die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu erreichen?
  • Wie können ländliche Räume gestärkt werden?

Diskutieren Sie mit!

Die Zukunftsbilder sollen weiterentwickelt werden. Es geht darum, die Chancen zu entdecken, die der anstehende, notwendige Umbau bietet – indem wir miteinander darüber reden, wie wir unser Land gestalten können.

Geben Sie hier (Stiftsymbol rechts) Ihre Antwort auf die Fragen zum Zukunftsbild "Landwirtschaft". Diese wird auf dieser Seite hier veröffentlicht und ist dann Teil der Diskussion. Sie haben bis zum 30. November 2020 die Möglichkeit, uns Ihre Antwort mitzuteilen.

Dialogliste für Zukunftsbild Landwirtschaft

edit icon Beitrag verfassen (*) Bitte füllen Sie die mit einem * gekennzeichneten Felder aus
Filter für Gästebucheinträge
search icon
14.01.2021 | Reinhardt

Nachhaltigkeit

" ... aber auch alle anderen Betriebe wirtschaften nachhaltig." Nein, mit Sicherheit nicht. Dafür sollte man aber nicht die konventionelle Landwirtschaft an den Pranger stellen. Die Politik in Brüssel und Berlin muss dafür sorgen, dass Umweltleistungen von Landwirten, ob Bio oder konventionell, entlohnt werden. Der Verdienstausfalls muss kompensiert werden. Also: weg vom Flächenbezug der EU-Agrarbeihilfen, hin zu ökologischen Kriterien. Das müssen uns Natur-, Arten- und Bodenschutz wert sein.
30.11.2020 | Ludger Theis

Zukunft der Landwirtschaft

Solange NGO,s linksgrün orientierte Medien und den von ihnen vor sich hergetriebenen Politiker ungestraft ohne Konsequenzen unbeschwert frei von Fakten ihre ideologische Inkontinenz verbreiten dürfen und ganze Berufszweige grundlos populistisch niederknüppeln ungeachtet dessen das die ganze Bevölkerung früher oder später darunter leiden muss wird es keine ökonomische Ausrichtung sondern immer in Richtung Fördermaßnahmen geben.
30.11.2020 | Ludger

Zukunft der Landwirtschaft

Sobald die NGO getriebene Politik den Willen des Wählers, Bürger den er an der Kasse kundtut realisiert und umsetzt, und Importware die gleichen Standarts erfüllt weil von den selben Kontrolleuren geprüft und wie bei uns durch unangemeldete vorortkontrollen bestätigt wird, werden hier die Preise für landwirtschaftliche Produkte und andere auf ein passables Niveau steigen und sich durch Angebot und Nachfrage regulieren
30.11.2020 | Lothar Neufeldt

Ernährungssicherung

Wir brauchen einen Selbstversorgungsgrad von 100 % bei Nahrungsmitteln in Deutschland, dies kann zu den Bedingungen erfolgen, die eine demokratisch gewählte Regierung vorgibt. Bei allen Lebensmitteln können wir das nicht sicherstellen, also darf ein Austausch mit anderen Staaten erfolgen, aber eben begrenzt auf ein bestimmtes Kontingent. So wie jetzt, hier die Produktion durch gesetzliche Auflagen verteuern und dann billige Nahrungsmittel importieren, das zerstört die nationale Landwirtschaft.
29.11.2020 | Stefanie Honerkamp

Weniger Ökoimperialismus, mehr Fachwissen, mehr Ehrlichkeit

Es leben fast 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Wir können uns eine extensivere Produktion gar nicht erlauben. Schon gar nicht, wenn wir parallel dazu immer mehr Fläche für Siedlungsbau und Industriegebiete opfern. Es ist ein Verbrechen an den ärmeren Ländern, wenn wir uns hier eine heile Museumslandwirtschaft bauen und gleichzeitig, die Lebensmittel billig in der ganzen Welt zusammenkaufen. Politik muß aufhören, diesen Ökoromantikern nach dem Mund zu reden, um an Wähler zu kommen.
29.11.2020 | <Otto Pätzold

Regionale Lebensmittelherstellung,Handel und Vertrieb

Umbau des Handels mit der Vergabe von 1 Million Lizenzen für kleine Krämerläden bis 200 m2 in Dörfern und Städten der gesamten EU . Förderanträge über die Aufbaubank . Lebensmittelherstellung (Metzger,Imker, Kleinbauern ,Kräuterfrauen usw) und -vertrieb wird wieder regional . Verbot von Märkten über 500 m2 , Ketten wie Aldi, Lidl, Netto, und Co werden komplett zerschlagen . Dann hört es auch auf,das Aldi ,Denree usw. Bauernland aufkaufen.
29.11.2020 | Gottfried Göcke

Versorgungssicherheit in Deutschland

Erstmal muss die Landwirtschaft in Deutschland alle Menschen versorgen können. Mit Ökolandbau wird das nichts. 40% weniger Ertrag würde in Deutschland bei einen Krisenfall zu Hungersnöten führen.
29.11.2020 | Dr. Ute Axt

Artgerechte Tierhaltung

1. Umsetzung des Deutschen Tierschutzgesetz (TSG) in seinen Paragraphen 1 + 2 endlich auch für die Nutztiere 2. Kein Gesetz oder VO, die Ausnahmen von Satz 1. zulässt ( wie zB die aktuelle Nutztier-Haltungs-VO) 3. Verbot von Lebendtierexporten 4. Koppelung der Tierhaltung an Fläche 6. Hausschlachtung & Weideschuss für alle Tiere 7. Mindestpreise für Milch, Fleisch & Eier für Erzeuger 8. Schüler-Pflichtpraktika in Tierhaltungen 9. Schlachthof: keine Akkordarbeit & Videoüberwachung
29.11.2020 | Ellies

Zukunftsversion

Zu Landwirtschaft/Ernährung: Ich möchte kein Fleisch/Obst/Gemüse/Getreide aus dem Ausland, welches auch in Deutschland produziert werden kann! Ich möchte Fleisch von deutschen Weidetieren. Leider verhindern SIE, Frau Schulze, mit Mercosur etc., falschen Grunddaten und nicht zuletzt Wölfen genau das. Von der miserablen Umweltbilanz dieser IHRER Maßnahmen mal ganz abgesehen. Gleiches gilt für Elektroautos, Windkraftanlagen etc., der Strahlenbelastung Strom/Funk für Menschen, Tiere und Pflanzen.
29.11.2020 | Heike

Kooperation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz

Ich finde es nicht zielführend, dass die Maßnahmen des BMU allein aus Auflagen und Verboten bestehen und das Kooperationsprinzip zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in Frage gestellt wird. Es hat bis jetzt regional Jahrzehnte lang gut funktioniert. Solche Kooperationen müssten vor dem Ordnungsrecht Vorrang haben, denn nur so kann Umwelt-und Naturschutz wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll betrieben werden. Das BMU scheint bewußt einen Keil zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu treibe
29.11.2020 | Bastian Dietrich

Vision 2050: Ernährungssouveränität in Deutschland

Zu Kap. 2.3 Die deutschen Landwirte und deren Erzeugnisse sorgen wieder für Ernährungssouveräntität und ausreichend Selbstversorgung in DEU. Von Exporten ist das Land mittlerweile unabhängig, die heimische Lebensmittelproduktion steht auf einer breiten Basis von unzähligen, dezentralen und in Familienbesitz befindlichen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Zahl der Betriebe wurde zu einer politischen Kenngröße, es wurde verstärkt darauf geachtet, den Sturkturwandel von ca 2% zu durschschlagen.
29.11.2020 | Birger van Delden

Abwicklung der Landwirtschaft und der Industrie in Deutschla

Was Sie mit Ideologie und Soziologie gegen die Landwirtschaft betreiben, ist pure Vernichtung eines Berufstandes. Schauen Sie in die Regale des LEH, was kommt da noch aus Deutschland.
29.11.2020 | Karen Hendrix

wir schafft Wunder

4. Mit der jetzigen Politik - ja. Das Wunder, die deutsche Landwirtschaft nach tausenden von Jahren und etlichen Generationen von Bauern aufgrund ideologischer Ansichten und fehlendem Wissen über die langfristigen Zusammenhänge nachhaltig zu schädigen und letztendlich abzuschaffen. Der Beginn war die Flurbereinigung - schon damals hat mein Vater das Ende der Landwirtschaft vorausgesagt.
29.11.2020 | Karen Hendrix

Zukunft der Landwirtschaft

Weidetierhaltung ist, nachdem gerade etliche Betriebe in den letzten Jahren damit angefangen haben, bereits wieder auf dem Rückzug. Der Wolf macht's möglich. Im Gegensatz zu städt. Meinung lieben Tierhalter ihre Tiere. Sonst hätten sie sie bei all der Arbeit und Anstrengungen nicht. Die emotionalen Folgen der Risse sind nicht mit Geld aufzuwiegen und veranlassen Tierhalter, aufzuhören. Das mag gewünscht sein, ist aber in allen Bereichen der Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft zu kurz gedacht.
29.11.2020 | Karen Hendrix

3. Lebensmittelsicherheit

Die wird uns dann aus China garantiert. In D war die Selbstversorgungsgrenze bereits Anfang November erreicht. Das Höfesterben hat massiv an Fahrt aufgenommen - was weg ist, ist weg und wird auch nicht mehr wiederkommen. Das heißt, daß auch die Anbauvielfalt drastisch abnehmen wird, denn das Land wird von Investoren übernommen und geht letztendlich an Großbetriebe.
29.11.2020 | Karen Hendrix

Stärkung der ländlichen Räume:

zumindest Internetempfang wäre schon mal ein immenser Fortschritt. Digitalisierung verlangen und noch nicht mal die Infrastruktur dafür haben :-(((((
29.11.2020 | Parensen

Abgehängt

Die frage ist doch am Ende wer bezahlt den mehr auf Wand der betrieben wird egal ob bei der Tierhaltung das mehr an Platz Betreuung. Oder das an legen von schutzstreifen wenn pflanzenschutzreduziert wird sinken auch Erträge. Und 26 Prozent bio wer soll die Produkte kaufen. Da ist doch Preisverfall vorprogrammiert. Und am Ende schützt und Bauern in Deutschland keiner vor den Wettbewerb aus den EU Ausland in Osteuropa Polen Ungarn dann werden die Schweine da produziert. Schweden haben das hinter
29.11.2020 | Peter Schmidt

Fairer zu den Bauern

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft - gerne mehr bio, auf jeden Fall nachhaltiger - muss wie früher zur gesellschaftlichen Aufgabe werden. Wenn die Gesellschaft z.B. mehr Naturschutz will (was o.k. ist), dann muss (!) sie die Kosten mittragen. Zudem ist für eine notwendige Weidetierhaltung (ohne sie funktioniert die Kreislaufwirtschaft nicht) mehr als ein Lippenbekenntnis notwendig - z.B. Stärkung von Mutterkuhhaltern, Begrenzen der Wolfspopulation, kleine Betriebe fördern. faire Vorschriften ..
29.11.2020 | Pit

Nachhaltige Landwirtschaft mit Fakten, statt Meinung

Die deutsche Landwirtschaft 2050 muss nachhaltig dazu in der Lage sein die deutsche Bevölkerung in großem Umfang selbst zu ernähren. Gesetze und Verordnungen müssen von wissenschaftlich gebildeten Fachleuten entwickelt werden, die nicht durch die Ziele eines spendengeldorientierten Naturschutzkomplex beeinflusst werden. Fakten anstatt Meinung muss wieder der Grundsatz für Entscheidungen werden. Die Bildung über Landwirtschaft und Lebensmittel muss grundsätzlich aufgearbeitet werden.
29.11.2020 | Karen Hendrix

Landwirtschaft/Klimaschutz/Tierwohl/Artenvielfalt

2. Wenn, wie vor diversen Reformen wieder GV/Fläche stimmt, und nicht Tierhaltung als GmbH ohne Fläche möglich ist, wird sich die Anzahl der Tiere auf ein dem Boden angepasstes Maß verringern. Aus dem Boden raus - in den Boden rein. Tierwohl heißt, daß sich das Tier wohl fühlt. Das kann in allen möglichen Haltungsformen der Fall sein. Aus ideologischen Gründen auf eine Haltungsform zu setzten heißt, allen Leuten die gleiche Matratze im Bett vorzuschreiben.