Kampagne "Weniger ist mehr"

Nach einem Essen schon vergessen

In Deutschland fällt nach wie vor zu viel Plastikmüll an. In der Corona-Pandemie hat sich dieser Trend noch verstärkt. Besonders Einweg-Plastik, das oft nur kurz genutzt und dann achtlos weggeworfen wird, bedeutet eine Verschwendung von Ressourcen und belastet Umwelt und Klima. Die Bundesregierung hat daher zahlreiche Maßnahmen beschlossen, um überflüssiges Einweg-Plastik zu vermeiden, Mehrweg-Angebote zu stärken, das Recycling auszuweiten und nachhaltigen Konsum zu stärken.

Kampagnenmotive

Raus aus der Wegwerfgesellschaft schaffen wir es aber nur, wenn jede und jeder Einzelne mithilft – auch jetzt im Alltag während der Corona-Pandemie. Über Möglichkeiten für Verbraucherinnen und Verbraucher, Mehrweg-Alternativen zu nutzen, die Umwelt-Auswirkungen von Wegwerf-Plastik sowie die beschlossenen BMU-Maßnahmen informiert daher die Kampagne "Weniger ist mehr" vom 12. bis zum 26. April 2021. Das Bundesumweltministerium (BMU) zeigt in der deutschlandweiten Kampagne alltägliche Beispiele für Einweg- beziehungsweise Wegwerf-Produkte, die schon heute überflüssig sind: Fastfood-Boxen, Wegwerf-Geschirr aus Plastik, Plastiktüten und Einweg-Kaffeebecher. Die Motive verdeutlichen, dass solche Produkte meist nur kurz genutzt werden – aber bei falscher Entsorgung lange die Umwelt belasten.

Drei der vier Wegwerf-Produkte auf den zentralen Kampagnen-Motiven werden in den kommenden Monaten verboten: Fastfood-Boxen aus expandiertem Polystyrol, Wegwerf-Geschirr aus Plastik und Plastiktüten. Das ist ein wichtiger Schritt gegen überflüssiges Plastik, auf den die Kampagne hinweist. Das vierte Motiv zeigt einen Einweg-Kaffeebecher: Schon heute unterstützt das BMU den Einsatz von Mehrweg-Bechern. Zudem müssen ab Juli 2021 neu hergestellte Einweg-Getränkebecher aus Plastik mit einem Entsorgungshinweis gekennzeichnet werden, damit sie nicht mehr achtlos weggeworfen werden. Und ab 2023 müssen Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen für unterwegs oder To-go-Getränke verkaufen, ihren Kunden sogar verpflichtend eine Mehrweg-Alternative anbieten.

Nach einem Kaffee schon völlig am Ende.

Einmal bestellt, für immer geliefert.

Ein einziger Einkauf, total erledigt.

Nach einem Essen schon vergessen.