Nachhaltiger Tourismus

Tipps zum nachhaltigen Reisen

Blick auf die malerische Landschaft der Schwäbischen Alb mit Hügeln und einer Burg

Ob bei der Wahl des Reiseziels, des Verkehrsmittels oder durch das Verhalten in der Natur vor Ort – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Umwelt zu schützen. Vor allem bei Flugreisen entstehen tonnenweise klimaschädliche Treibhausgase. Die Kohlenstoffdioxid (CO2)-Emissionen, die durch einen Flug entstehen, können Reisende beispielsweise über Atmosfair an anderer Stelle ausgleichen: Ein Emissionsrechner ermittelt die Menge klimaschädlicher Gase der jeweiligen Flugreise und Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen einen Betrag, den Atmosfair an zertifizierte Klimaschutzprojekte weiterleitet. Ein Beispiel: Die Treibhausgas-Emissionen aus einem Hin- und Rückflug von Berlin nach Mallorca können für 22 Euro in einem Klimaschutzprojekt eingespart werden.

Aber: Kompensation ist immer nur die zweitbeste Lösung. Wann immer möglich, ist der Verzicht auf Flüge die richtige Wahl für Umwelt und Klima. Viele Flüge auf kurzen und mittleren Strecken lassen sich durch Bahnfahrten ersetzen, die konkurrenzfähig zum Flugzeug sind.

Bei der Suche nach spannenden Urlaubsangeboten – insbesondere für junge Leute – in Deutschland mit ungewöhnlichen Übernachtungen, spannenden Reiseerlebnissen, köstlichem Essen und vielfältigen Mobilitätsangeboten hilft das Projekt "Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse", gefördert aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Das Freizeitportal Naturtrip zeigt auf interaktiven Karten die schönsten Ausflugsziele wie Badestrände, Wildparks oder Kanuverleihe. Alle Tipps sind von einem frei zu wählenden Standort aus zur gewünschten Startzeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad gut zu erreichen. Es war noch nie so einfach, das Auto beim Trip ins Grüne stehen zu lassen. Das Freizeitportal Naturtrip wurde aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Speziell für Jugendliche wurde ein Leitfaden als Hilfestellung zur Planung von Städtetouren nach dem "Change and the City"-Konzept entwickelt. Vorgestellt werden Touren, die gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt werden und die Impulse für eine alternative, nachhaltigere und jugendgerechtere Urbanität geben. Die Website Zero Impact Camps informiert über Wege des nachhaltigen Reisens und über den Verbrauch aller natürlichen Rohstoffe, den sogenannten "ökologischen Rucksack", der durch die Wahl der Anreise, Unterkunft und Aktivitäten entstehen.

Und wenn man sich im Urlaub sportlich betätigen möchte, bietet das Informationssystem NaturSportInfo des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die Möglichkeit, sich über die Umweltwirkungen zu informieren, die durch Freizeit- und Sportverhalten verursacht werden.