Aufgaben des Beirats "Umwelt und Sport"

Der 1994 vom BMU initiierte Beirat "Umwelt und Sport", der im Oktober 2018 für die 19. Legislaturperiode neu einberufen wurde, unterstützt das BMU maßgeblich bei der umweltpolitischen Bewertung der Entwicklungen im und durch Sport, erarbeitet entsprechende Handlungsempfehlungen und Stellungnahmen. Er vereint Expertise und Positionen aus unterschiedlichen Sektoren – aus dem organisierten Sport, der Wissenschaft, der Stadtentwicklung, der Verwaltung, den Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie der Wirtschaft. Durch den vielfältigen Sachverstand seiner Mitglieder kann der Beirat wertvolle Beiträge zur Weiterentwicklung eines verantwortungsvollen Miteinanders von Sport und Umweltschutz und für eine nachhaltige Sportentwicklung leisten. 

Der beim BMU angesiedelte Beirat "Umwelt und Sport" hat in der 19. Legislaturperiode unter anderem die Aufgabe,

  • zunehmende Konflikte, Defizite und Potenziale im Bereich "Nachhaltige Sportentwicklung", auch im Bereich der Stadtentwicklung, des Schutzes der Biodiversität, der Natur und des Klimas, zu identifizieren und Steuerungsinstrumente aufzuzeigen,
  • Analysen und Stellungnahmen zu den am Anfang der Arbeitsperiode festgelegten spezifischen Fragestellungen zu erarbeiten,
  • die auf Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz bezogenen Inhalte der "Berliner Erklärung" der 5. UNESCO-Weltsportministerkonferenz MINEPS V (insbesondere die nachhaltige Planung und Organisation von Sport(groß-)veranstaltungen, Anwendung von "Good Governance-Standards") sowie des Kazan Action Plans der 6. UNESCO-Weltsportministerkonferenz MINEPS VI mit Nachdruck voranzubringen – national wie international,
  • sich für nachhaltig geplante und organisierte Sportveranstaltungen einzusetzen, die sich auch positiv auf die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung einer Stadt oder einer Region auswirken können,
  • sich für einen bewegungsfördernden Umbau urbaner Bereiche sowie eine generell stärkere Förderung von Bewegung in Alltag und Freizeit einzusetzen und hierfür Ideen bzw. Initiativen zu entwickeln.

Positionspapier "Nachhaltiger Sport 2030"

Durch die Corona-Pandemie ist nochmals deutlich geworden, wie wichtig Sport und Freizeitaktivitäten im Freien für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden sind. Wie eine nachhaltige Gestaltung und sportliche Nutzung von Natur und Landschaft aussehen kann und welche Handlungsfelder darüber hinaus für eine nachhaltige Sportausübung zentral sind, erläutert der beim Bundesumweltministerium angesiedelte Beirat "Umwelt und Sport" in seinem Positionspapier "Nachhaltiger Sport 2030".

Der Beirat "Umwelt und Sport" der 19. Legislaturperiode

Ordentliche Mitglieder
  • Dr. Brigitte Adam, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
  • Detlef Berthold, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
  • Ute Dicks, Deutscher Wanderverband e. V.
  • Bernd Düsterdiek, Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Sonja Fuss, Deutscher Fußball-Bund e. V. (DFB)
  • Tilmann Heuser, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)
  • Torsten Kram, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz
  • Hilke Patzwall, VAUDE Sport GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
  • Bianca Quardokus, Deutscher Olympischer Sportbund e. V. (DOSB)
  • Prof. Dr. Eike Quilling, Hochschule für Gesundheit Bochum
  • Prof. Dr. Ralf-Dieter Roth, Deutsche Sporthochschule Köln
  • Axel Welge, Deutscher Städtetag
  • Ludwig Wucherpfennig, Deutscher Naturschutzring e. V. (DNR)

Ständige Gäste
  • Thomas Graner, Bundesamt für Naturschutz (BfN)
  • Hans-Joachim Hermann, Umweltbundesamt (UBA)
  • Dr. Eckard Heuer, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Kontakt

Beirat "Umwelt und Sport" 
beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Prof. Dr. Ralf Roth (Vorsitzender)
Stresemannstraße 128 – 130, 10117 Berlin

Zuständig ist das Referat Z III 3.

Schreiben Sie uns gern per E-Mail über das Kontaktformular.