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Altöl

Verbrauchertipp

Bitte denken Sie immer daran:

Bereits ein Liter Altöl reicht aus, um eine Million Liter Trinkwasser unbrauchbar zu machen. Deshalb darf Altöl nie in den Abfluss oder in die Landschaft gelangen. Grundsätzlich gilt: Das Altöl in verschließbaren Behältnissen sammeln und dem Handel gegen Vorlage der Kaufquittung zurückgeben. Die Kosten für die Rücknahme sind im Kaufpreis enthalten.

Weitere Tipps für Sie:

  • Ölwechsel sind bei neueren PKW in wesentlich seltenerem Umfang nötig als früher. Bitte vermeiden Sie das Entstehen von Altölen, indem sie nur dann einen Ölwechsel vornehmen, wenn es in Ihrem PKW angezeigt wird. Generell gilt: PKW können circa 30.000 bis 50.000 Kilometer, LKW sogar 100.000 Kilometer ohne Ölwechsel fahren. Eine Studie des Umweltbundesamtes hat gezeigt, dass dadurch 120.000 Tonnen Motoröle und damit 70.000 Tonnen Altöle pro Jahr in Deutschland eingespart werden könnten!
  • Unnötiger Verbrauch von Motoröl entsteht durch Leckagen. Deshalb achten auch die technischen Gutachterorganisationen bei der Zulassung und den regelmäßigen Hauptuntersuchungen von Kraftfahrzeugen streng darauf, dass Motor und Getriebe kein Öl verlieren. Auch Autowäschen dürfen keine Ölrückstände verursachen. Dies gilt nicht nur für PKW und LKW, sondern auch für landwirtschaftliche Maschinen, Bagger, Hebebühnen, Pressen. Bitte achten Sie auf regelmäßige Wartung!
  • Mit Öl verschmierte Leitungen und Geräte oder auch leere Ölbehälter, wie zum Beispiel Ölkännchen, die jeder im Haushalt hat, dürfen nicht weggeworfen werden. Denn, Sie wissen, nur wenige Tropfen Öl im Wasser reichen schon aus, um mehrere Kubikmeter ungenießbar zu machen. Deshalb warten Sie mit derartigem Abfall bis das Umweltmobil Ihrer Gemeinde Sondermüll abholt oder bringen Sie diese Reste zu einer Sondermüllannahmestelle in Ihrem Ort.
  • Es gibt in vielen Bereichen biologisch schnell abbaubare Alternativen zu den herkömmlichen Schmierölen, bei denen ein Teil aus Pflanzenölen hergestellt wird. Dadurch können bis zu 80.000 Tonnen Öl in Deutschland eingespart werden. Dies gilt für Schmieröle von Kettensägen oder Schalungsöle im Baubereich. Wenn es Alternativprodukte gibt, so erkennen Sie sie meist an dem Umweltzeichen "Blauer Engel".
  • Auskunftsstellen
    Sollten Sie Probleme mit der Rücknahme des Altöles haben, so wenden Sie sich an Ihr örtliches Umweltamt oder das Ordnungsamt.

Wollen Sie sich informieren, welche weniger umweltbelastenden Alternativen es zu den herkömmlichen Schmierölen gibt? Im Umweltbundesamt erfahren Sie, welche Produkte den "Blauen Engel" tragen.

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