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Flusslandschaft des Jahres: Die Lippe

Jens Ackermann - stock.adobe.com

Die Lippe entspringt am Fuße des Teutoburger Wald als Karstquelle, dem sogenannten Quelltopf in Bad Lippspringe, durchfließt das nördliche Ruhrgebiet und mündet nach 255 Kilometern als langsam strömender Fluss bei Wesel in den Rhein. Sie ist der längste Fluss Nordrhein-Westfalens. Bereits die Römer nutzten die Lippe als wichtigen Transportweg. Heute werden die Lippe und ihre angrenzende Landschaft als Naherholungsgebiet geschätzt und genutzt. Der Lippeverband konnte bereits in den 1990er Jahren die Wassergüte der Lippe durch den Ausbau der Kläranlagen erheblich verbessern. Mit dem Lippeauenprogramm werden seit 1995 in vielen kleinen Schritten Uferabschnitte umgestaltet: Steinerne Befestigungen werden durch Uferabbrüche, kleine Aufweitungen und Inseln im Fluss ersetzt. Außerdem konnten sich durch Zucht- und Besatzmaßnahmen Fische wie die Quappe mit großem Erfolg ausbreiten und natürlich vermehren. Aktuell wird die Fischfauna von der Quelle bis zur Mündung erfasst.