Vogelschutz

Jagd und Artenschutz

Erlenzeisig im Winter
drakuliren/iStock/Thinkstock

Naturschutzübereinkommen (Bonner und Berner Konvention, AEWA) und Europäische Naturschutzrichtlinien enthalten Verpflichtungen zur Beschränkung der Jagd von gefährdeten Arten. Sehr differenzierte Regelungen zur Jagd auf Wasservögel enthält das AEWA. Die EU-Vogelschutzrichtlinie erlaubt die Bejagung der in Anhang II aufgelisteten Vogelarten (teilweise nur in bestimmten Mitgliedstaaten). Darunter befinden sich auch Arten, deren Status sich seit der letzten Anpassung des Anhangs verschlechtert hat. Die Europäische Kommission hat für gefährdete, nach der Richtlinie jagdbare Vogelarten Managementpläne vorgelegt, die zur Verbesserung der Erhaltungssituation beitragen sollen.

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AEWA

Eisenten
Thinkstock/Mihail Zhukov

Das afro-eurasische Wasservogelübereinkommen (AEWA/African-Eurasian Waterbird Agreement) ist ein internationales Abkommen, das in diesem Sinne dem Schutz der wandernden Wasservögel dient. Am 16. Juni 1995 wurde das Abkommen unter dem Schirm der "Bonner Konvention" abgeschlossen. Das Sekretariat wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gestellt und befindet sich in Bonn. Das Abkommen umfasst 68 Länder und die EU (Stand: 01.01.2013).

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Vogelschutz an Freileitungen

Schwalben auf Leitungsmast
Phimak - stock.adobe.com

Stromleitungen stellen besonders für Vögel mit großer Flügelspannweite ein erhebliches Risiko dar, wenn der Vogel infolge einer Erdung mit dem Strommast oder einer Verbindung von zwei Leitungen einen in der Regel tödlichen Stromschlag (Elektrokution) erhält. Diese Problematik tritt vor allem bei Mittelspannungsleitungen auf. Gerade in Gebieten mit Seeadler-, Uhu- oder Storchbrutplätzen waren hier in der Vergangenheit erhebliche Verluste zu beklagen. Seit 2002 gibt eine spezifische Vorgabe zum Vogelschutz an Mittelspannungsleitungen.

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Windkraftanlagen und Greifvögel

Seeadler im Flug über das Wasser
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Zum Spannungsfeld Windkraftanlagen und Greifvögel wurden in letzter Zeit zwei Veröffentlichungen publiziert. Auf der folgenden Seite werden in Form von Fragen und Antworten die wichtigsten Ergebnisse aus Sicht des Bundesumweltministeriums dargestellt.

Zu den Fragen und Antworten