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Nachhaltigkeit im Dialog

Einführung

Die Verständigung der Bundesregierung, sowohl mit den Ländern und Kommunen, als auch mit allen gesellschaftlichen Gruppen, ist für einen transparenten und demokratischen Nachhaltigkeitsprozess von entscheidender Bedeutung. Eine nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht staatlich verordnen; sie lässt sich nur erreichen, wenn Bürgerinnen und Bürger, die politisch Verantwortlichen auf allen staatlichen Ebenen, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kirchen sich in ihrem Verantwortungsbereich und ihrem Handeln dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet fühlen. Nachhaltigkeit braucht den Dialog, auch um die Akzeptanz dieses Leitbildes bei allen Beteiligten zu erhöhen.

Dialog mit der Bevölkerung

Vor diesem Hintergrund diskutiert die Bundesregierung seit dem Jahr 2002 die nationale Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Weiterentwicklung sowie die zugehörigen Fortschrittsberichte im Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern. Eckpunkte und erste Entwürfe der Strategie, die so genannten Fortschrittsberichte, werden für den öffentlichen Dialog im Internet veröffentlicht. 

Fortschrittsbericht 2016 "Globale Nachhaltigkeitsziele – nationale Verantwortung"

Die Bundesregierung führt seit dem 29. Oktober 2015 den bundesweiten Dialog zur Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016. Die Weiterentwicklung steht im Zeichen der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen Ende September 2015 in New York verabschiedet haben. Damit sollen die großen globalen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angegangen werden – unter anderem Hunger, Armut, fehlende Bildung, Umweltschutz und Klimaschutz. Die Ziele richten sich an alle Staaten. Deshalb ergeben sich die Fragen: 

Wie können die neuen globalen Nachhaltigkeitsziele auf nationaler Ebene umgesetzt werden? Was muss in Deutschland geschehen, um die nachhaltige Entwicklung weiter voranzubringen? 

Im Dialog will die Bundesregierung diese und andere Fragen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Fachkreisen diskutieren und anschließend die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fortschreiben. Nach der Auftaktkonferenz in Berlin finden dazu in vier Städten weitere regionale Dialogveranstaltungen statt: am 25. November 2015 in Dresden; am 11. Dezember 2015 in Stuttgart; am 19. Januar 2016 in Bonn und am 11. Februar 2016 in Hamburg.

Themen der Diskussion in den Workshops sind unter anderem:

  1. Neue Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung (Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in und durch Deutschland)
  2. Nachhaltigkeit "made in Germany" (nachhaltiges Wirtschaften)
  3. Alltag trifft Nachhaltigkeit (nachhaltiger Konsum)
  4. Nachhaltige Stadtentwicklung und Infrastruktur
  5. Nachhaltigkeit und präventive Armutsvermeidung

Global, national, lokal – Herausforderung vertikale Integration (Rolle der Länder und Kommunen bei der Umsetzung der Agenda).

Fortschrittsbericht 2012 "Nationale Nachhaltigkeitsstrategie"

Für den Fortschrittsberichts 2012 setzte die Bundesregierung auf eine möglichst frühe und breite Beteiligung der Bevölkerung. In der ersten Beteiligungsphase von September bis November 2010 wurde eine offene Debatte zu allen wichtigen Themen der Nachhaltigkeitspolitik geführt. Anregungen der Bürgerinnen und Bürger flossen in den Entwurf des Fortschrittsberichts ein. 

In der zweiten Dialogphase von Juni bis September 2011 konnte der Entwurf des Fortschrittsberichts diskutiert und bewertet werden. In einer Dialogveranstaltung im Bundeskanzleramt konnten sich Verbände und Organisationen zudem direkt äußern. Die Anregungen und Vorschläge aus dieser letzten Dialogphase gaben wertvolle Hinweise für die Endfassung. 

Der Bericht wurde am 15. Februar 2012 veröffentlicht, rechtzeitig vor der Konferenz der Vereinten Nationen anlässlich des 20. Jahrestages der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. 

Fortschrittsbericht 2008 "Für ein nachhaltiges Deutschland"

Die Erarbeitung des Fortschrittsberichts 2008 wurde erstmals von einem umfassenden Konsultationsprozess begleitet. In einer ersten Phase von November 2007 bis Januar 2008 waren Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Institutionen eingeladen, ihre Ideen und Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie einzubringen. In der zweiten Phase von Mai bis Juni 2008 erfolgte die Konsultation anhand des vorgelegten Entwurfs des Fortschrittsberichts. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden den Fachministerien zugeleitet und in die Arbeit einbezogen.