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Förderung von Hybridbussen

Effizienter und emissionsärmer

Mit der Veröffentlichung einer neuen Förderbekanntmachung wurde die erfolgreiche Förderung moderner Hybridbusse in Deutschland durch das Bundesumweltministerium fortgesetzt. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur Effizienzsteigerung der Busflotten im öffentlichen Nahverkehr geleistet. Die geförderten Hybridbusse sind nicht nur effizienter, sondern halten auch sehr ambitionierte Umweltstandards für Luftschadstoffe und Lärm ein. Insbesondere Innenstädte werden durch diese modernen Busse entlastet.

Alternative Antriebspfade für den ÖPNV der Zukunft

Nach den erfolgreichen Fördervorhaben "Förderung von Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr im Rahmen des Konjunkturpakets II der Bundesregierung" sowie "Förderung der Anschaffung von diesel-elektrischen Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)" setzte das Bundesumweltministerium die Hybridbusförderung mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative fort. Gefördert wurden Hybrid-Fahrzeuge ohne (Hybridbusse) sowie mit externer Auflademöglichkeit (Plug-In-Hybridbusse). Die Technologie, die Verbrennungs- und Elektromotor miteinander kombiniert, sollte damit weiter in den Busflotten der Verkehrsbetriebe etabliert werden und eine erhebliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie von Luftschadstoff- und Lärmemissionen ermöglichen. Das umfassende Begleitprogramm zur ersten Einführungsförderung der Busse der ersten Generation zeigte bereits, dass diese schon damals mit hoher Zuverlässigkeit in den Verkehrsbetrieben eingesetzt werden konnten. Die diesmaligen Ergebnisse der Begleitforschung zeigten deutliche Effizienzverbesserungen der Busse der zweiten Generation auf. Weiterhin erreichten die Fahrzeuge eine durchschnittliche Verfügbarkeit des Hybridantriebs von über 90 Prozent und können somit mit einer Zuverlässigkeit im Linienverkehr eingesetzt werden die konventionelle Dieselbusse entspricht. Zudem erschließen Hybridbusse alternative Antriebspfade für den ÖPNV der Zukunft.

Neue Richtlinien in Kraft getreten

Mit der Förderung wurde die Einhaltung ambitionierter Umweltstandards verknüpft. So sollten die Hybridbusse eine Verbesserung beim Kraftstoffverbrauch um 20 Prozent und die Plug-In-Hybridbusse um 35 Prozent gegenüber vergleichbaren konventionellen Dieselbussen erreichen und anspruchsvolle Standards bei Luftschadstoff- und Lärmemissionen einhalten.

Die neuen "Richtlinien zur Förderung der Anschaffung von dieselelektrischen Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr" traten mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger im Januar 2015 offiziell in Kraft und galten bis Ende 2017. Interessierte Verkehrsbetriebe konnen Projektskizzen einreichen. Anforderungen und Fristen wurden ausführlich in den Förderrichtlinien erläutert.