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Stoffliche Risiken

Untersuchung des Beitrags von nicht auf Lipophilie beruhenden Stoffeigenschaften und spezifischen Aufnahmemechanismen zur Bioakkumulation von Stoffen

Projektlaufzeit
07.2011 - 01.2015

Forschungskennzeichen
3711 63 405 / 1

Bei der Identifizierung und Bewertung von besonders besorgniserregenden Stoffen ("Substances of Very High Concern", SVHC) unter REACH tritt immer wieder das regulatorische Problem auf, dass die gebräuchlichen Screening-Parameter (log Kow > 4.5) oder experimentellen Schwellenwerte (BCFFisch > 2000 beziehungsweise > 5000) nicht angewendet werden können, weil die zu bewertenden Stoffe physikalisch-chemische und biochemische Eigenschaften besitzen, mit denen sie sich einer lipidbasierten Bioakkumulation aus der Wasserphase (das heißt der Biokonzentration) entziehen.

Auch der Aufnahmepfad über die Nahrung (Biomagnifikation) wird beim BCFFisch nicht berücksichtigt. Hier setzt das Forschungsvorhaben ein und identifiziert Prozesse, die bei schwierigen Substanzen Alternativen zur lipidbasierten Bioakkumulation aufzeigen, die aber auch einer Bioakkumulation entgegenwirken können.