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Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung, Abfallwirtschaft

Strukturelle und produktionstechnische Determinanten der Ressourceneffizienz: Untersuchung von Pfadabhängigkeiten, strukturellen Effekten und technischen Potenzialen auf die zukünftige Entwicklung der Rohstoffproduktivität

Projektlaufzeit
04.2013 - 12.2016

Forschungskennzahl
3712 93 321

Natürliche Ressourcen bilden die materielle, energetische und räumliche Basis unseres Lebens. Primärrohstoffe stellen dabei eine wichtige natürliche Ressource dar. Die Bundesregierung bekennt sich mit dem Resssourceneffizienzprogramm zu einer ambitionierten Ressourceneffizienzpolitik. Im Projekt "DeteRESS" wurde vor diesem Hintergrund untersucht, inwiefern Pfadabhängigkeiten, Trajektorien und technische Potenziale den Rohstoffbedarf der Bundesrepublik langfristig prägen werden und wie sich dies auf die zukünftige Entwicklung der (Gesamt-)Rohstoffproduktivität auswirken wird. Der Schwerpunkt lag auf den technischen Triebkräften und strukturellen Nachfragen, die im Wesentlichen nicht durch individuelles Konsumverhalten zu beeinflussen sind. So wurden die Auswirkungen des demographischen Wandels und die Umsetzung der Energiewende sowie Effekte aus der Erhaltung und Ertüchtigung des anthropogenen Bestandes an materiellen Infrastrukturen und Gebäuden neben konkreten Beiträgen von Technologien auf Branchenebene berücksichtigt. Anhand der Projektergebnisse werden die Chancen und Grenzen einer technikorientierten Dematerialisierungspolitik beschrieben und durch Szenarien ein Handlungskorridor aufgezeigt.