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Strahlenschutz

Qualifizierung der Luftdichtheitsmessung an Gebäuden zur Prüfung der Radondichtheit neu errichteter Gebäude

Projektlaufzeit
05.2016 - 05.2018

Forschungskennzahl
3616 S 12241

Die Einhaltung vertraglich gebundener oder behördlich geforderter beziehungsweise nach dem Stand der Technik geschuldeter Eigenschaften neu errichteter Gebäude ist in der Regel bei Abnahme des Bauwerkes nachzuweisen. Die weit verbreitete, einfache und robuste Methode zur Bestimmung des Jahresmittelwertes der Radonkonzentration mit integrierenden Messeinrichtungen über die Dauer von einem Jahr, die in einem bereits genutzten Gebäude häufig angewendet wird, ist dafür jedoch ungeeignet. Für die Definition der Radondichtheit eines Hauses spielt der dabei einzuhaltende Luftwechsel eine entscheidende Rolle. Aus der mit einer angepassten Luftdichtheitsmessung ermittelte Radonquellstärke ist eine konservative Bewertung der Radondichtheit prinzipiell möglich.