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Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung, Abfallwirtschaft

Mehr Ressourceneffizienz durch die stoffliche Biomassenutzung in Kaskaden – von der Theorie zur Praxis

Projektlaufzeit
07.2013 - 03.2017

Forschungskennzeichen
3713 44 100

Das Forschungsprojekt hat von Juli 2013 bis März 2017 wissenschaftliche Grundlagen und Empfehlungen zur Kaskadennutzung von Biomasse erarbeitet. Da die Kaskadennutzung in verschiedenen politischen Strategien als Möglichkeit zur Erhöhung der Ressourceneffizienz gesehen wird, wurden zunächst die Potentiale von Biomassekaskaden sowie Gründe für Erfolg beziehungsweise Scheitern von Ansätzen und Konzepten der Kaskadennutzung ermittelt. Die ökologischen Vorteile und Schwachstellen von Biomassekaskaden wurden anhand von Ökobilanzen aufgezeigt und bewertet, und darauf aufbauend ein anwendbares Grobkonzept zur Bewertung von Biomassekaskadennutzung entwickelt. Abschließend werden Vorschläge zur verstärkten Umsetzung der Kaskadennutzung von Biomasse empfohlen und zur Diskussion gestellt. Das Forschungsprojekt kommt zum Ergebnis, dass die Kaskadennutzung als "Prinzip" zur Unterstützung übergreifender Politikziele und Strategien einzubinden ist. Die strategisch entscheidende Rolle der Kaskadennutzung liegt in der Verknüpfung der Leitstrategien Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Sie muss hierzu die Eckpunkte für die notwendige konkrete Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen (vor allem Ressourceneffizienzpolitik, Bioökonomie), des Fachrechts (zum Beispiel EEG, AltholzVO, BImSchG) und der Forschung setzen, um die Umsetzung von Kaskadennutzungen zu ermöglichen. Kaskadennutzung muss gekoppelt einhergehen mit effizienten Produktionsweisen und entsprechenden Produktdesigns.