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Stoffliche Risiken

Gruppierung von Nanomaterialien im Hinblick auf eine gemeinsame Prüfung von Umweltverhalten und -Wirkung für Regulierungsaspekte

Projektlaufzeit
08.2014 - 03.2017

Forschungskennzeichen
3714 67 417

Ziel des Forschungsprojektes war die Gruppierung von Nanomaterialien nach ökotoxikologischen Effekten. Da es bei der Vielzahl unterschiedlicher Formen von Nanomaterialien unmöglich ist, alle Formen einzeln hinsichtlich ihrer potentiellen ökotoxischen Wirkung zu prüfen, sind Gruppierungskonzepte für die Regulierung von enormer Bedeutung. Erste Konzepte bestehen hinsichtlich humantoxischer Effekte von Nanomaterialien, nicht aber für ökotoxische Effekte. Daher wurden im Vorhaben die physikalisch-chemischen Parameter identifiziert anhand derer sich Nanomaterialien hinsichtlich ihrer Ökotoxizität gruppieren lassen könnten. Dazu wurden exemplarisch Formen verschiedener Nanomaterialien ausgesucht, umfassend physikalisch-chemisch charakterisiert und anhand von drei akuten aquatoxikologischen Tests (Alge, Wasserflöhe, Fischembryonen) untersucht. Anhand der Ergebnisse wurden erste Korrelationsanalysen von physikalisch-chemischen Eigenschaften und ökotoxischer Wirkung vorgenommen. Auf dieser Grundlage werden im Bericht erste Vorschläge für Konzepte zur Gruppierung von Nanomaterialien hinsichtlich ihrer ökotoxischen Wirkung präsentiert.