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Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung, Abfallwirtschaft

Evaluierung des Ressourcenverbrauchs: Ursachenanalyse und Entwicklung von Indikatoren auf Makro- und Mesoebene

Projektlaufzeit
04.2012 - 11.2014

Forschungskennzeichen
3711 12 102 / 1

Die Bundesregierung spricht sich dafür aus, Rohstoffe sparsam und effizient zu nutzen. Hierfür ist es unerlässlich, den Umfang der direkten und indirekten Rohstoffnutzung zu kennen und zu identifizieren, was diese Nutzung beeinflusst. In diesem Projekt werden methodische Überlegungen angestellt, um sowohl das direkte und indirekte Rohstoffaufkommen als auch insbesondere deren Verwendung in möglichst tiefer Gliederung darzustellen. Entsprechende Ergebnisse für die Jahre 2000 sowie 2008, 2009 und 2010 werden präsentiert. Als einer der Haupttreiber der Rohstoffnutzung wird der Export identifiziert.
Zusätzlich werden Indikatoren zur Rohstoffnutzung diskutiert, die sowohl Vergleiche im Zeitablauf als auch zwischen einzelnen Staaten ermöglichen sollen. Im Ergebnis kommt der Bericht zu dem Schluss, dass abiotische Indikatoren gegenüber solchen, die Biomasse enthalten, vorzuziehen sind. Für internationale Vergleiche stellen sich dabei die letzte inländische Verwendung in Rohstoffäquivalenten (RMC) pro Kopf bzw. der Konsum in Rohstoffäquivalenten pro Kopf als aussagekräftig heraus. Für die Darstellung der inländischen Entwicklungen eignen sich der RMC sowie die physische Handelsbilanz in Rohstoffäquivalenten (RTB). Als Produktivität (Relation einer monetären Outputgröße zu einem massebezogenen Inputfaktor) bieten sich verwendungsbezogen ein Quotient aus letzter inländischen Verwendung und der letzten inländischen Verwendung in Rohstoffäquivalenten bzw. produktionsbezogen ein Quotient aus letzter Verwendung und der letzten Verwendung in Rohstoffäquivalenten, die sogenannte Gesamtrohstoffproduktivität, an.