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Strahlenschutz

Ermittlung der Unsicherheiten der Strahlenexpositionsabschätzung in der Wismut-Kohorte-Teil 1

Projektlaufzeit
11.2016 - 06.2017

Forschungskennzeichen
3616 S 12223

Das Bundesamt für Strahlenschutz führt die deutsche Uranbergarbeiter-Kohortenstudie (Wismut-Studie) mit circa 60.000 ehemaligen Beschäftigten durch. ziel ist die Abschätzung von gesundheitlichen Risiken durch Strahlung. Die berufliche Strahlenexposition der Kohortenmitglieder wurde nachträglich unter großem Aufwand abgeschätzt. Die daraus resultierenden Expositionswerte sind mit Unsicherheiten behaftet. Diese wurden bisher nicht systematisch analysiert und konnten daher in bisherigen Risikoanalysen nicht berücksichtigt werden. In diesem Forschungsvorhaben wurden mögliche Quellen von Unsicherheiten in der Expositionsabschätzung für Radon und seine Folgeprodukte systematisch identifiziert und ihre mögliche Relevanz vorläufig bewertet. Dafür wurden zunächst die Arbeitsbedingungen bei der Wismut und das Vorgehen bei der Expositionsabschätzung sowohl im Überblick als auch detailliert beschrieben.

Die Ergebnisse ermöglichen nun ein weiteren Arbeiten die Quantifizierung und Berücksichtigung der Unsicherheiten in statistischen Risikoanalysen, insbesondere für das Lungenkrebsrisiko durch Radon.