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Förderung

Verbändeförderung

Zuschüsse an Verbände und sonstige Vereinigungen

Um die existenziellen Herausforderungen wie Klimawandel, Verknappung der natürlichen Ressourcen oder Verlust an Artenvielfalt meistern zu können, braucht die Umweltpolitik die Umwelt- und Naturschutzverbände als Partner. In Sachen Umweltkompetenz genießen die Umweltverbände in der Öffentlichkeit größtes Vertrauen. Umwelt- und Naturschutzverbände informieren und sensibilisieren die Bevölkerung, erarbeiten neue politische Themenfelder, beraten und bilden in Umweltfragen fort. Sie tragen mit ihrer Arbeit wesentlich dazu bei, die Akzeptanz für eine erfolgreiche Umwelt- und Naturschutzpolitik zu erhöhen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt deshalb die Umwelt- und Naturschutzverbände durch finanzielle Zuwendungen. Jährlich werden im Rahmen der Verbändeförderung Zuschüsse für Projekte und Maßnahmen von Verbänden sowie sonstigen Vereinigungen im Umwelt- und Naturschutz in Höhe von 4,45 Millionen Euro gewährt. Zusätzlich werden Umwelt- und Naturschutzprojekte von Nichtregierungsorganisationen im In- und Ausland mit Zuschlagserlösen aus dem Verkauf von Sonderbriefmarken gefördert.

Aktuelle Information zur Förderung ab 2020

Eine Antragsstellung für die Förderung von Projekten ab 2020 ist seit dem 21. Mai 2019 möglich. Die Antragsfrist endet am 31. Juli 2019. Bitte beachten Sie dazu auch das überarbeitete Merkblatt vom 21. Mai 2019 zur Verbändeförderung.

Antragsfrist

fortlaufend

Förderberechtigte

Verband, Vereinigung

Ort/Region

Deutschland

Förderbereich

Aus- und Weiterbildung, Beratung, Klima und Energie, Kunst, Kultur und Medien, Gesundheit, Mobilität, Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz

Fördergeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Partner Fördergeber

Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Umweltbundesamt (UBA)

Zuschüsse für Projekte von Verbänden im Umweltschutz und im Naturschutz

Das Bundesumweltministerium (BMU) möchte die Umwelt- und Naturschutzverbände bei ihrem Bemühen unterstützen, umweltpolitische Belange in der Gesellschaft zu verankern, und fördert deshalb entsprechende Maßnahmen durch Zuschüsse.

Die Projekte sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken. Hierzu gehören unter anderem:

  • Projekte zu politisch aktuellen Themen
  • Kinder- und Jugendprojekte mit hoher Breitenwirkung
  • Projekte, die umwelt- und naturverträgliches Verhalten fördern
  • Maßnahmen der Umweltberatung und der Fortbildung.

Die Förderung geschieht nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel (Kapitel 1601 Titel 685 04). Die Dauer der Förderung wird in der Regel auf 24 Monate begrenzt, die maximale Höhe der Förderung beträgt 75.000 Euro pro Jahr. Das Vorhaben sollte aus haushaltstechnischen Gründen möglichst erst am 1. April, frühestens jedoch am 1. März des Bewilligungsjahres beginnen und möglichst nicht in den Monaten November oder Dezember enden.

Die Anträge für Naturschutz sind über das Bundesamt für Naturschutz (BfN) einzureichen. Die Anträge zu Umweltschutz sind über das Umweltbundesamt (UBA) einzureichen.

Kriterien für die Förderung

Antragsberechtigt sind Verbände, Initiativen und Organisationen, die im Umwelt- oder im Naturschutz tätig werden. Die Projekte müssen einen klaren ökologischen Schwerpunkt und eine breite Außenwirkung haben. Gefördert werden insbesondere Projekte, die modellhaften Charakter und eine bundesweite Ausstrahlung besitzen. Die Förderung soll dazu dienen, innovativen Projekten eine Anschubfinanzierung zu ermöglichen. Die Förderung durch den Geschäftsbereich des BMU ist keine Dauerförderung. Soll ein Projekt über mehrere Jahre laufen, so muss der Antragsteller rechtzeitig andere (Anschluss-) Finanzierungsquellen erschließen. Die Zuschüsse werden grundsätzlich zur Teilfinanzierung -und zwar zur Deckung des Fehlbedarfs- oder nach einem bestimmten Anteil der zuwendungsfähigen Ausgaben der Projekte bewilligt. Eine angemessene Beteiligung der Antragsteller wird vorausgesetzt. Der Antragsteller muss die Durchführung des Projektes mit seiner vorhandenen Ausstattung gewährleisten können. Investitionen und wissenschaftliche Forschung können nicht gefördert werden. Es werden keine Aufträge vergeben. Das Projekt darf noch nicht begonnen haben. Es muss ein besonderes Bundesinteresse bestehen. In den Projektanträgen soll auch dargestellt werden, wie Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Sozialpolitik sowie geschlechtsspezifische Aspekte bei der Durchführung des Projektes berücksichtigt werden. Ebenso sind die Ziele der Maßnahme darzulegen, an denen sich der Erfolg des Projektes beurteilen lässt. Der Erfolg des Projektes ist in einem Abschlussbericht zu dokumentieren.

Es wird empfohlen, sich bereits bei der Antragstellung mit folgenden Bestimmungen vertraut zu machen. Diese werden Bestandteil einer etwaigen Bewilligung sein:


Verfahren

Anträge sind in deutscher Sprache elektronisch sowie in Papierform über das entsprechende Antragsformular über die Plattform easyonline zu stellen.

Die Anträge können entweder beim BfN oder UBA über das Portal zur Beantragung von Fördermitteln des Bundes (easy-Online) eingereicht werden. Sie sind auf dem dafür vorgesehenen Formular einzureichen sowie unterschrieben in Papierform zu übersenden. Die entsprechenden Webseiten werden in der Regel Anfang Mai freigeschaltet. Die Antragsfrist läuft bis Ende Juli des jeweiligen Kalenderjahres. Die zur Förderung ausgewählten Vorhaben beginnen nach der Bereitstellung der entsprechenden Haushaltsmittel im darauffolgenden Jahr; in der Regel ab April.

Das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bestätigen den Eingang der Anträge und nehmen die fachliche Prüfung vor. Auf dieser Grundlage fällt das BMU die Entscheidung über eine Förderung bis spätestens Ende Januar des Bewilligungsjahres.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Ausstellung der Bescheide und die Betreuung der Projekte obliegen dem UBA oder dem BfN in Abstimmung mit dem BMU. Zuwendungsbescheide können erst erteilt werden, wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen zur (gegebenenfalls vorläufigen) Ausführung des Bundeshaushaltes gegeben sind. Nach der Entscheidung des BMU werden die Antragsteller durch UBA und BfN über das Ergebnis schnellstmöglich informiert. Außerdem wird eine Liste der neu bewilligten Projekte zwischen Ende Dezember und Ende Januar hier eingestellt.

Die Anträge sind per E-Mail über das easy-Online Portal an UBA oder BfN sowie unterschrieben in Papierform an folgende Adressen zu senden:

Für Umweltprojekte

Umweltbundesamt
Postfach 1406
06813 Dessau
E-Mail: verbaendefoerderung@uba.de

Für Naturschutzprojekte

Bundesamt für Naturschutz
Referat PK
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
E-Mail: foerderung@bfn.de


Hinweis

Bei der Antragstellung ist zu berücksichtigen, dass das Bundesumweltministerium nicht mehr für die Förderung von Erneuerbaren Energien zuständig ist. Projekte, die sich im Kontext von Klimaschutz mit Energiefragen befassen, sind grundsätzlich weiterhin förderfähig.

Weitere Informationen

Ausgewählte Projektbeispiele

2017 | Verbändeförderung | Forschung · Förderung

RE-ACT

Meldungen aus dem Bereich Forschung und Förderung

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Förderung | 20.08.13

Informationsaustausch von Verbändeprojekten

Insbesondere das Gelingen von umweltrelevanten Großvorhaben steht und fällt mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Dafür ist es sehr wichtig, dass sich auch Verbände Plattformen für Beteiligung anbieten.
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gestapelte Euromünzen unterschiedlicher Wertung auf Euroscheinen
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Förderung | 26.08.13

Projekt-Workshops von Verbändeprojekten

Im Rahmen der Verbändeförderung unterstützen BMU, UBA und BfN Projekte von Verbänden, die das Bewusstsein und das Engagement für Umwelt- und Naturschutz stärken.
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