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Förderung

KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen

Mit der "Strategie Künstliche Intelligenz" verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien zu machen. Gleichzeitig soll ein positives Innovationsklima entstehen, das die Digitalisierung für Mensch und Umwelt nutzt und Risiken beschränkt.

Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der KI-Strategie der Bundesregierung Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und beispielgebend für eine umwelt-, klima-, gesundheits- und naturgerechte Digitalisierung sind ("KI-Leuchttürme").

Dazu gehören insbesondere Projekte digital-ökologischer Innovation, die zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen, Biodiversität bewahren, eine naturverträgliche Landwirtschaft, nachhaltigen Konsum oder nachhaltige Mobilität befördern, Zugang, Transparenz und Nutzbarmachung von Umweltdaten befördern, Energie- und Ressourcenbedarf reduzieren, Schutzstandards sicherstellen, umweltorientiertes Programmieren von KI-Algorithmen voranbringen oder die Wissensvermittlung sowie den gesellschaftlichen Diskurs über komplexe datengetriebene Systeme stärken.

Zuständige Projektträgerin für das Förderprogramm KI-Leuchttürme ist die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Antragsfrist

30.09.2019

Förderberechtigte

Verband, Vereinigung, Forschungseinrichtung, Unternehmen, Bildungseinrichtung

Ort/Region

Deutschland

Förderbereich

Klima und Energie, Forschung und Innovation, Umwelt- und Naturschutz

Themenbereich

Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaft und Umwelt, Förderung

Fördergeber

BMU

Förderschwerpunkte

Das Förderprogramm KI-Leuchttürme richtet sich an Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Beteiligung von Start-ups, KMU und Social Entrepreneuren ist ausdrücklich gewünscht. Die einzelnen Akteure können sich auch als assoziierte Partner einbringen. Zwei unabhängige Förderlinien adressieren KI-Projekte verschiedener Entwicklungsstadien: 

Förderlinie 1: Call for Participation "KI für den Umweltschutz"

Gesucht werden kreative und innovative Ideen für ökologische Herausforderungen. Das Verfahren ermöglicht Bewerberinnen und Bewerber mit oder ohne Fördererfahrung ihre Kompetenzen und Ideen einzubringen. Auf Basis einer kurzen Skizze erhalten die besten Konzeptideen die Möglichkeit, fünf Monate an der detaillierten Ausarbeitung der Idee zu arbeiten. Die aussichtsreichsten Vorhaben erhalten die Möglichkeit, ihr Konzept im Anschluss umzusetzen.

Der Call richtet sich vor allem an interdisziplinäre Teams. Wir wollen die Gemeinschaft, die sich mit den Chancen digitaler Technologien für die Umwelt beschäftigt, verbreitern, und ermutigen dazu, auch ungewöhnliche Ansätze zu verfolgen. Für die Bewerbung ist ein kurzer Ideensteckbrief in elektronischer Form bis zum 15. September 2019 beim Projektträger einzureichen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Förderinformation.

Förderlinie 2: Anwendungsorientierung und -fundierung

Mit der zweiten Föderlinie will das BMU die Entwicklung, den Einsatz und die Vermittlung KI-basierter Anwendungen für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen fördern. Er richtet sich an Projekte mit einem höheren Reifegrad und ausgewiesener Breitenwirkung ("Leuchtturmcharakter").

Hierzu gehören Projekte unterschiedlicher Art:

  • Durchführbarkeitsstudien,
  • Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung,
  • Maßnahmen der Skalierung und Praxisanwendung innovativer KI-Verfahren,
  • Capacity Building (beispielsweise Beratungs-, Vernetzungs-, Demonstrations- und Wissensvermittlungsangebote).

Die Laufzeit der Projekte beträgt vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel maximal drei Jahre.

Die Anträge sind bis zum 30. September 2019 in elektronischer Form über das easy-online-Antragsformular einzureichen. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Förderinformation.