40 Millionen Euro für Umweltschutz mit KI

Unsere Förderinitiative "KI-Leuchttürme"

Roboterfrosch auf einem Grashalm

Künstliche Intelligenz (KI) birgt erhebliche Chancen für den Schutz von Umwelt, Klima, Ressourcen und den Erhalt der Artenvielfalt. So können KI-basierte Innovationen etwa nachhaltigen Konsum fördern, den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen, Plastikmüll in den Meeren reduzieren oder den Umstieg auf nachhaltige Mobilität erleichtern.

Das Bundesumweltministerium fördert daher mit der Initiative "KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen" Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und die beispielgebend sind für eine umwelt-, klima- und naturgerechte Digitalisierung.

Mit der Förderung dieser Projekte schafft das Bundesumweltministerium ein positives Innovationsklima für eine wichtige Schlüsseltechnologie in Deutschland. Die Projekte zeigen, dass digitale Innovationen wie KI dem Klima und Umweltschutz nutzen und gleichzeitig die Risiken der Digitalisierung eingrenzen können. Die Förderinitiative richtet sich an Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es gibt insgesamt zwei Förderlinien, die Projekte verschiedener Entwicklungsstadien adressieren:

Förderlinie 1: Call for Participation "KI für den Umweltschutz"

Gesucht werden kreative und innovative Ideen für ökologische Herausforderungen. Das Verfahren ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern mit oder ohne Fördererfahrung ihre Kompetenzen und Ideen einzubringen. Fünf Monate lang werden sie gefördert, um ein Detailkonzept für eine mögliche Anschlussförderung zu entwickeln.

Förderlinie 2: Anwendungsorientierung und Fundierung

Die Förderlinie richtet sich an Projekte mit einem bereits höheren Reifegrad. Sie soll Entwicklung, Einsatz und Vermittlung KI-basierter Anwendungen für ökologische Herausforderungen fördern.

Die Förderinitiative "KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen" trägt zur Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung bei. Oberstes Ziel der Strategie ist es, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien zu machen und dabei eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI voranzubringen.

Staatssekretär Jochen Flasbarth beim Digitaltag

Projektträgerin ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG), eine bundeseigene Dienstleistungs-GmbH zur Förderung von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren und zur Antragstellung finden Sie auf den Internetseiten der Z-U-G, hier rechts verlinkt.