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Stoffdatenpool GSBL

Gemeinsamer zentraler Stoffdatenpool des Bundes und der Länder

Aktuelle, umfassende und verlässliche Informationen über umweltrelevante Eigenschaften von chemischen Stoffen und Zubereitungen sind für alle Bereiche des Umweltschutzes und zur Gefahrenabwehr von großer Bedeutung.

Um solche Informationen einheitlich verfügbar zu machen, betreibt das Bundesumweltministerium (BMU) gemeinsam mit den Umweltministerien von 14 Ländern (alle Länder ohne Bayern und Brandenburg) auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung aus dem Jahr 1994 den Gemeinsamen zentralen Stoffdatenpool GSBL – die mittlerweile größte und bedeutendste Chemikalien-Informationsquelle der deutschen Verwaltung. Den Vorsitz im Lenkungsausschuss des GSBL hat das BMU, Referat Z II 3 UI.

Informationen zu ungefähr 63.000 Reinstoffen, 31.000 Zubereitungen und Gemischen sowie 223.000 stoffbezogenen, rechtlichen Regelungen sind im GSBL verfügbar. Dienststellen des Bundes, der Länder und der Gemeinden nutzen den GSBL zur Abschätzung der möglichen Umweltgefahren eines Stoffes oder zur Risikobewertung im Bereich Gesundheits- und Verbraucherschutz. So werden zum Beispiel Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei dabei unterstützt, die Gefährdung von Mensch und Umwelt bei Verkehrs- und Arbeitsplatz-unfällen oder auch bei Bränden mit chemischen Substanzen besser beurteilen zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt des GSBL Informationsangebots sind die rechtlichen Regelungen für chemische Stoffe in den unterschiedlichsten Rechtsbereichen: vom Chemikalien-, Abfall-, Wasserrecht über das Transport- und das Lebensmittelrecht bis hin zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie dem Boden- und Immissionsschutz. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, auf einen Teil des Datenbestands, den "GSBLpublic" zuzugreifen.

Webrecherche

Der Bund (vertreten durch das Umweltbundesamt) und 10 Länder (Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) haben sich auf der Grundlage der "Vereinbarung über die Kooperation bei der Konzeption und Entwicklung von Software für Umweltinformationssysteme (VKoopUIS)" auf den gemeinsamen Betrieb einer GSBL Recherche-Anwendung verständigt. Der gemeinsame Webserverdienst für die Rechercheapplikation des GSBL ermöglicht im Internet einen einfachen und schnellen Zugriff auf das "Wissen" des GSBL.