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Forschungsvorhaben des BMU im Bereich Bürgerbeteiligung

Das BMU führt verschiedene Forschungsprojekte durch, um die Wirksamkeit der Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung im Rahmen von Projekten, Plänen und Programmen zu untersuchen. 

Um hochwertige Beteiligungsmodelle zu etablieren, werden geeignete Beteiligungsverfahren der Praxis evaluiert. Dabei tauschen Akteure wie Zulassungsbehörden, Planungs- und Projektträger sowie Umweltverbände ihre Erfahrungen aus.

Beispiele:

Das Vorhaben "Neuartiger Öffentlichkeitsdialog in Verfahren mit Umweltprüfung am Beispiel bestimmter Vorhabentypen / Vorhabeneigenschaften – Leitfäden für Behörden und rechtliche Verankerung" begann im Mai 2012 und endete Januar 2015. Es befasst sich mit der Entwicklung einer praxisrelevanten Handreichung für Behörden bei der Planung und Genehmigung von Vorhaben. Im Ergebnis des Vorhabens ist ein Leitfaden für Behördenvertreterinnen und -vertreter erarbeitet worden. Der Leitfaden wurde für fünf Vorhabentypen (Biomasse, Netze, Pumpspeicherwerke, tiefe Geothermie, Windenergie) konzipiert und enthält neben grundsätzlichen Empfehlungen für eine effektive und effiziente Öffentlichkeitsbeteiligung, die für alle Vorhaben Relevanz haben, jeweils eine Konkretisierung für vorhabenspezifische Fragestellungen. 

Bei dem laufenden Forschungsprojekt "Beteiligungsverfahren bei umweltrelevanten Vorhaben" werden auf Grundlage einer Recherche und Analyse von Beteiligungsprozessen offene Fragen der Beteiligungspraxis sowie der Forschung bearbeitet. Dabei stehen drei Themenschwerpunkte im Vordergrund:

  • Verzahnung informeller Beteiligungsprozesse und formeller Planungs- und Genehmigungsverfahren,
  • Rollen und Zusammenspiel von Vorhabenträgern und Genehmigungsbehörden
  • sowie Repräsentanz der Bürger.