Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm "Auf dem Weg zu einer nationalen Stickstoffminderung"

Bürgerdialog "Zu viel des Guten"

Warum kommt zu viel Stickstoff in die Umwelt und wie können wir gemeinsam das richtige Maß finden?

Zunehmende Stickstoffemissionen sind eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Zu viel Stickstoff ist eine Belastung für Wasser- und Ökosysteme. Er beeinträchtigt das Klima, die Luftqualität, die Artenvielfalt und letztlich auch unsere Gesundheit.

UBA Erklärfilm: Was ist Stickstoff, und warum ist zu viel davon ein Umweltproblem?

Auf Grundlage des ersten Stickstoffberichtes der Bundesregierung erarbeitete das BMU im Jahr 2019 ein Aktionsprogramm mit Maßnahmen, die die Stickstoffemissionen auf ein umwelt- und gesundheitsverträgliches Maß reduzieren sollen. Ebenso vielfältig wie die Quellen der Stickstoffbelastung sind auch die Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun – auch für jede Einzelne und jeden Einzelnen.

Neben der wissenschaftlichen Expertise sind deshalb auch Anregungen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung des Aktionsprogramms eingeflossen. Im September 2019 startete das BMU unter dem Titel "Zu viel des Guten: Warum kommt zu viel Stickstoff in die Umwelt und wie können wir gemeinsam das richtige Maß finden?" einen Bürgerdialog. Auf verschiedenen Dialogveranstaltungen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands haben Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen um die lokalen Problemschwerpunkte eingebracht und so hilfreiche Hinweise für das Maßnahmenprogramm gegeben.

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Das Ergebnis dieser Bürgerdialoge sind konkrete Bürgervorschläge, in denen die Ideen und Lösungsansätze der Teilnehmenden wiedergegeben werden. Diese wurden auf Auswirkungen und Machbarkeit wissenschaftlich beurteilt und in einem Online-Dialog von den Teilnehmenden der Bürgerdialoge erneut bewertet. Die Auswertung von Bürgerdialogen und Online-Dialog wurden anschließend dem Bundesumweltministerium übergeben.

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