Nationales Begleitgremium

Kurzbericht zum zweiten Treffen des NBG-Beratungsnetzwerks

Am 26. Mai 2018 traf sich das Beratungsnetzwerk des Nationalen Begleitgremiums (NBG), welches die Standortauswahl für ein Endlager begleiten soll, in Fulda. Gemäß dem Standortauswahlgesetz (StandAG) sollen insgesamt sechs Bürgerinnen und Bürger, darunter zwei Vertreterinnen beziehungsweise der jungen Generation, für das Nationale Begleitgremium in einem dafür geeigneten Verfahren der Bürgerbeteiligung nominiert werden. Eineinhalb Jahre nach der Wahl der ersten drei Bürgerinnen und Bürger erfolgte nun die Wahl der weiteren drei durch das Beratungsnetzwerk. Das Netzwerk wählte aus seiner Mitte Herrn Lukas Fachtan (Vertreter der jungen Generation), Frau Marion Durst und Herr Manfred Suddendorf.

Das Beratungsnetzwerk setzt sich aus insgesamt 30 Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die im Herbst 2016 von zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen von vier regionalen Bürgerforen und einem Forum für die Vertreter der jungen Generation in das Netzwerk gewählt wurden. Vor der Wahl der Bürgerinnen und Bürger berichteten Vertreter des BMU über die laufenden Arbeiten zu den Sicherheitsanforderungen an ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle. Darüber hinaus berichteten die bisherigen Bürgerinnen im NBG, Frau Gaebel und Frau Suckow über ihre derzeitige Arbeit im Gremium.

Die vom Bürgernetzwerk gewählten und nun vom BMU benannten Bürgerinnen und Bürger, Frau Durst (links), Herr Suddendorf (rechts) und Herr Fachtan (Mitte), werden zusammen mit anerkannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den nächsten drei Jahren die Standortsuche unabhängig begleiten. Die nächste Wahl und die anschließende Ernennung von Bürgerinnen und Bürgern für das NBG ist für den Jahreswechsel 2019/2020 vorgesehen.