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Nuclear Energy Agency (NEA)

der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung "Organisation for Economic Cooperation and Development, OECD"

Die Nuclear Energy Agency (NEA) mit Sitz in Paris ist eine semiautonome Organisation innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Cooperation and Development, OECD). Der NEA gehören heute 33 Staaten in Europa, Amerika, Asien und Australien an. Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied der OECD und Mitglied der NEA seit 1958.

Die NEA arbeitet eng mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und den europäischen Institutionen zusammen. Aufgabe der NEA ist insbesondere, ihre Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, die wissenschaftlichen, technologischen und gesetzlichen Grundlagen, die für eine sichere, umweltverträgliche sowie wirtschaftliche Nutzung der Kernenergie für friedliche Zwecke notwendig sind, zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Die Aufgabenerfüllung erfolgt durch ein ausgewogenes Programm zu bestimmten Schlüsselthemen, wie etwa der nuklearen Sicherheit, der Behandlung radioaktiver Abfälle, dem Strahlenschutz, dem Atomrecht und der Haftung sowie der öffentlichen Informationen.

In diesen Ausschüssen sind hochrangige Experten der Mitgliedstaaten vertreten. Die maßgebliche fachliche Arbeit zur kerntechnischen Sicherheit wird in den Ausschüssen CNRA und CSNI geleistet, zur Entsorgung radioaktiver Abfälle im Ausschuss RWMC und zum Strahlenschutz im Ausschuss CRPPH.

In Deutschland ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) federführend für die Aktivitäten in der NEA und in ihren Gremien. Das BMU nimmt als Mitglied an den Sitzungen des Lenkungsausschusses und der Ausschüsse teil.