Svenja Schulze auf Sommerreise 2021

Sommerreise von Svenja Schulze am 28. und 29. Juni 2021

Sommerreise von Svenja Schulze am 28. und 29. Juni 2021

Am 28. und 29. Juni 2021 hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf Ihrer Sommerreise verschiedene Projekte für mehr Umweltschutz besucht. Dabei standen die Themen Dekarbonisierung, Naturschutz, Digitalisierung, Nachhaltiger Konsum und Elektromobilität im Vordergrund.

Aktuell zum Thema

Klimaschutz | 10.08.21

Svenja Schulze auf Sommertour in Norddeutschland

Bundesumweltministerin Svenja Schulze macht eine Tour durch Norddeutschland, unter anderem in Schleswig-Holstein und Hamburg.

„Mein Ziel ist die Trendumkehr, das Stoppschild gegen das Artensterben.“

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Svenja Schulze Bundesumweltministerin

„Mein Ziel ist die Trendumkehr, das Stoppschild gegen das Artensterben.“

Konsum und Produkte | 29.06.21

Schulze verleiht Blauen Engel für Mehrwegsysteme to-go

Das Kölner Unternehmen bietet ressourcenschonende und besonders umweltfreundliche Mehrwegsysteme to-go für Lebensmittel und Getränke an.
Verkehr | 29.06.21

Förderung für Elektromobilität der Kölner Verkehrs-Betriebe

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Verkehrsminister Hendrik Wüst haben sich am Betriebshof Nord der Kölner Verkehrs-Betriebe über das ÖPNV-Projekt "Smart City KVB" informiert.
Klimaschutz | 29.06.21

Svenja Schulze unterstützt AWO Bezirksverband Mittelrhein

Durch die BMU-Förderung kann der Bezirksverband Mittelrhein der AWO den Umstieg auf batterieelektrische Antriebe voranbringen.
Naturschutz/Biologische Vielfalt | 28.06.21

Svenja Schulze fördert neue Initiativen zum Insektenschutz

Im Rahmen ihrer Sommerreise hat die Bundesumweltministerin einen Förderbescheid für ein Projekt in Aachen überreicht, das neue Finanzierungsmodelle für Blühstreifen im Ackerland entwickeln soll.
Klimaschutz | 28.06.21

Transformation der Stahlindustrie als Erfolgsmodell

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat im Rahmen ihrer Sommerreise das Duisburger Hüttenwerk von thyssenkrupp Steel besucht und sich über die Pläne für den Umstieg zur Klimaneutralität informiert.

Impressionen

Svenja Schulze besucht das Projekt FLIP
Svenja Schulze besucht das Projekt FLIP

Dekarbonisierung, Künstliche Intelligenz und Insektenschutz

Presse-Sommerreise – 28. Juni | Svenja Schulze vor Ort

Dekarbonisierung, Künstliche Intelligenz und Insektenschutz

Am 28. Juni 2021 startete die Bundesumweltministerin mit einem Besuch eines Thyssen-Werkes in Duisburg, zum Thema Dekarbonisierung der Industrie, die Pressereise. Anschließend lernte sie eines der energieeffizientesten und schnellsten Rechenzentren weltweit kennen, das mit Künstlicher Intelligenz helfen soll, das Erdsystem besser zu verstehen. Bei der letzten Station des ersten Tages ging es um Insektenschutz. Sie besuchte in Aachen die Projekte Flip – Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten und LIBA – Leitfaden für die Insektenförderung durch Blühstreifen im Ackerland. Bei diesem Projekt stellte sie auch die App "BienABest" vor. 

Dekarbonisierung der Industrie

Transformation zur klimaneutralen Stahlproduktion

Bis 2030 will die Thyssenkrupp Steel AG sechs Millionen Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden. Geschehen soll das durch eine Wasserstofffähige Direktreduktionsanalage in Kombination mit einem elektrischen Eisenschmelzer. Diese Kombination löst die bisher genutzten auf Kokskohle basierenden Hochöfen bei der Erstellung von Stahl ab. Geplant ist die Inbetriebnahme ab 2025. Im Falle, dass genügend grüner Wasserstoff vorhanden ist, werden durch die Konstruktion circa 90 Prozent der bisherigen Emissionen eingespart.

Energieeffizientester Supercomputer der EU – JUWELS

Modernste KI hilft schon heutzutage dabei, Dürren und Überflutungen frühzeitig zu erkennen. Diese KI sitzt meist in Hochleistungsrechnern, die sehr viel Energie verbrauchen. Der JUWELS aus dem Forschungszentrum in Jülich stellt hier eine Ausnahme da. Er ist der leistungsstärkste und gleichzeitig energieeffizienteste Supercomputer der EU. Das BMU-geförderte Projekt setzt auf hochspezialisierte Prozessoren und Luft als Kühlmittel der Abwärme.

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Am 15. Februar 2011 startete das Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Ziel war und ist es die biologische Vielfalt in Deutschland zu erhalten und zu schützen. 128 konkrete Projekte mit 332 Teilvorhaben konnten aus dem Bundesprogramm realisiert werden, dabei sind 38 von 93 Teilvorhaben beendet. 

Projekt "FLIP ‒ Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten"

Artenreiche Grünflächen werden in Deutschland immer seltener. Für das Aachner Projekt aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt haben sich die Universität RWTH Aachen, die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen zusammengeschlossen, um die für die Region typischen artenreichen Glatthaferwiesen wieder zu beleben. So soll wieder mehr Lebensraum für Pflanzen und Tiere entstehen. 

Steigerung der Biodiversität durch LIBA

Seit Jahren geht die Anzahl der Insekten zurück. Um die Agrarbiodiversität wieder zu erhöhen, werden im Projekt "LIBA" Konzepte für die Anlegung von Blühstreifen in Ackerland erarbeitet und umgesetzt. Ziel ist nebenher auch die Sensibilisierung der Bevölkerung- Die Bundesministerin besucht auf ihrer Reise die Teilnehmer rund um den NABU Naturschutzbund Aachen. 

BienABest - Bienenarten per App erkennen

Knapp die Hälfte der Bienenarten in Deutschland gelten als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben. Das Projekt "BienABest", gefördert vom Bundesprogramm Biologische Vielfalt, hat eine App zur Bestimmung von Wildbienen entwickelt. Über 100 Bienenarten sind zum Erkennen und Vergleichen hinterlegt. Im Rahmen der Sommereise wird die App gelauncht.

Umweltschutz in Köln

Presse-Sommerreise – 29. Juni | Svenja Schulze vor Ort

Umweltschutz in Köln

Am zweiten Tag der Reise, am 29. Juni 2021, besuchte die Bundesumweltministerin Projekte in Köln, die sich in besonderer Weise für erneuerbare Energien, Klimaschutz und der Vermeidung von Plastikmüll einsetzen. Beim Besuch der "AWO Köln" ging es um das Thema Klimaschutz in Pflegeeinrichtungen. Danach besuchte Svenja Schulze den KVB-Betriebshof zum Thema Elektromobilität im ÖPNV. Abschließend gab es ein Picknick mit einem Start-up-Unternehmen, das Mehrwegverpackung zum Mitnehmen anbietet.

Klimaneutral in der Wohlfahrt

Bis 2045 klimaneutral zu sein, ist das Klimaziel von Paris 2016. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat sich zur Erfüllung dieser Ziele bekannt. In bisher 40 Einrichtungen wurde zuerst der verursachte CO2-Fußabdruck ermittelt. Danach wurden mit den Beteiligten Maßnahmen abgeleitet, um den aktuellen Wert zu senken. Das Programm wird von zwei BMU-Programmen gefördert und will in den nächsten 3 Jahren weitere 90 Einrichtungen nach vorne bringen.

13 emissionsfreie Buslinien bis Mitte 2022

101 elektrische und emissionsfreie Busse haben sich die Kölner Verkehrsbetriebe angeschafft. Das Ziel ist es, 13 Linien bis Mitte 2022 elektrifiziert zu haben. Der Strom für die Busse kommt aus erneuerbaren Energiequellen. Diese Maßnahme sorgt nicht nur für weniger CO2 in der Luft, sondern auch für bessere Luftqualität und weniger Lärmbelästigung.

Nachhaltige Mehrweg-Verpackungen zum Einwegpreis

Ab 2023 tritt ein neues Verpackungsgesetz, entschieden durch Svenja Schulze, in Kraft. Danach muss bei To-Go immer eine Mehrwegverpackung angeboten werden, die nicht teurer ist, als die Einwegvariante. Das BMU-geförderte Start-Up Vytal hat ein Pool-System für Mehrweg-Verpackung entwickelt, über welches Betriebe eine Menge an Verpackungen ordern können. Durch die Vielzahl an Betrieben können Verbraucherinnen und Verbraucher den "Müll" an mehreren Orten abgeben.

Hintergrund