Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen. Wird Ihre Frage hier nicht beantwortet, haben Sie die Möglichkeit uns über das Formular "Ihre Fragen" zu kontaktieren. Wir sind bemüht, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu beantworten. 

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Produkte und Konsum

Plastiktüten-Verbot

Einweg-Plastiktüten sind ein klassisches Wegwerfprodukt. Warum sollen Plastiktüten verboten werden? Welche Alternativen gibt es?

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Klimaschutz

Klimaschutzprogramm 2030

Ziel des Programms ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Erreichen wir mit diesem Programm unsere Klimaziele? Was kostet das Ganze?

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Klimaschutz

Klimaschutzgesetz

Das Klimaschutzgesetz sieht verbindliche Klimaziele vor. Was ist mit der Treibhausgasneutralität? Wann werden Erfolge sichtbar? Wie geht es weiter?

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Nachhaltige Entwicklung

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Im Duden ist Nachhaltigkeit beschrieben als ein "Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als nachwachsen, sich regenerieren oder künftig wieder bereitgestellt werden kann". Im Zentrum der Nachhaltigkeit steht folglich die Erkenntnis, dass wir existenziell auf die Naturräume, Ressourcen und Ökosysteme der Erde als natürliche Grundlagen des Lebens und Wirtschaftens angewiesen sind, dass diese natürlichen Grundlagen unserer Erde aber auch Grenzen setzen. Die Wende zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die diese sogenannten planetarischen Grenzen respektiert, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

Nachhaltigkeit ist nicht nur mit dem mengenmäßigen Erhalt von Rohstoffen, mit Natur-, Klima- und Umweltschutz gleichzusetzen. Nachhaltigkeit geht darüber hinaus und steht für ein ganzheitliches Konzept gesellschaftlicher Entwicklung. Nachhaltigkeit kann nur dann wirksam werden, wenn sie zum Leitbild individuellen Handelns, wirtschaftlichen Tuns und praktischer Politik wird. Im Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie von 2012 (Seite 24) heißt es dazu: "Nur wenn Wechselbeziehungen und Wechselwirkungen ermittelt, dargestellt und beachtet werden, lassen sich langfristig tragfähige Lösungen für die bestehenden Probleme und Zielkonflikte identifizieren. Dies bedeutet: Umweltschutz, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Verantwortung sind so zusammenzuführen, dass Entscheidungen unter allen drei Gesichtspunkten dauerhaft tragfähig sind – in globaler Betrachtung. Die Erhaltung der Tragfähigkeit der Erde bildet die absolute äußere Grenze; in diesem Rahmen ist die Verwirklichung der verschiedenen politischen Ziele zu optimieren.

Was tut die Bundesregierung für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland?

Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ist das grundlegende Prinzip für die gesamte Politik der Bundesregierung und damit auch für die Umweltpolitik. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die 2002 verabschiedet wurde, übersetzt dieses Prinzip in einen konkreten Handlungsrahmen und legt hierzu vier Leitlinien für das politische Handeln fest: Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung.

Die Nachhaltigkeitsstrategie ist beim Bundeskanzleramt angesiedelt, was die hohe politische Wertigkeit des Themas verdeutlicht. Kern der ressortübergreifenden Strategie sind 35 – größtenteils quantifizierte und mit Erreichungszeitpunkten versehene – Ziele (in 21 Handlungsfeldern), darunter mehrere im Verantwortungsbereich des BMU. Die Messung des jeweiligen Zielerreichungsgrades erfolgt mit Hilfe von Indikatoren, über deren Entwicklung ein vom Statistischen Bundesamt alle zwei Jahre erstellter Indikatorenbericht Auskunft gibt. Über die Nachhaltigkeitspolitik und deren Weiterentwicklung erstattet die Bundesregierung regelmäßig alle vier Jahre Bericht.