Fragen und Antworten (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf einige besonders häufig gestellte Fragen. Wird Ihre Frage hier nicht beantwortet, haben Sie die Möglichkeit uns über das Formular "Ihre Fragen" zu kontaktieren. Wir sind bemüht, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu beantworten. 

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Kreislaufwirtschaft

Weniger Verpackungsmüll

Welcher Verpackungsmüll entsteht in Deutschland und was unternimmt das BMU dagegen?

Klimaschutz

Klimaschutzprogramm 2030

Ziel des Programms ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Erreichen wir mit diesem Programm unsere Klimaziele? Was kostet das Ganze?

Klimaschutz

Notwendigkeit einer CO2-Bepreisung

Seit 1. Januar 2021 erhalten CO2-Emissionen fossiler Brennstoffe für Wärme und Verkehr einen Preis, um ihren Verbrauch zu verringern. Unternehmen müssen Emissionsrechte in Form von Zertifikaten kaufen.

Verkehr

Elektromobilität

Elektroautos können negative Umweltfolgen des Autoverkehrs vermindern – insbesondere den Kohlendioxid-Ausstoß. Hier liegt ein großes Potenzial für den Klimaschutz.

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Energieeffizienz

Ausbau der Erneuerbaren Energien

Was ändert das Kohleausstiegsgesetz für die Windkraft und die Solarenergie?

Mit dem Kohleausstiegsgesetz wurde nun erstmalig rechtlich fixiert, dass der Bruttostromverbrauch 2030 zu 65 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgen muss. Dies gibt zumindest mit Blick auf den Ausbau der Erneuerbaren für die nächsten zehn Jahre ein deutliches Mehr an Planungssicherheit für alle Beteiligten. Was jetzt noch ansteht, ist die Festlegung der technologiespezifischen Ausbaupfade für die einzelnen erneuerbaren Energien, die nun auch zügig mit der Novellierung des EEG umgesetzt werden müssen. Beschlossen war bereits die Abschaffung des Solardeckels.

Mit dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz gibt es ein weiteres starkes Mandat aller 16 Bundesländer für einen beherzten weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien mit unter anderem einer besseren Koordinierung, einer besseren Regionalisierung und einer neuen finanziellen Beteiligung von Bürgern und Kommunen an den Erträgen von Windkraftanlagen.

Enthalten in Fragen und Antworten zu

Ausbau der Erneuerbaren Energien

Wäre es nicht sinnvoller in erneuerbare Energien zu investieren statt Kraftwerksbetreiber zu entschädigen?

Beides ist nötig und wird von der Bundesregierung verfolgt. Um ein rechtssicheres Vorgehen und wirksame klimapolitische Auswirkungen zu gewährleisten, hat die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (KWSB) die Stilllegung von Kraftwerkskapazitäten im Einvernehmen mit den jeweiligen Kraftwerksbetreibern vorgeschlagen. Dieses Einvernehmen ist auch im Sinne einer damit herbeigeführten Rechtssicherheit von enormer Bedeutung.

Unabhängig davon wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin umfangreich gefördert. Voraussetzung für den Ausstieg aus Atom und Kohle ist der verstärkte Einstieg in die Erneuerbaren Energien.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Um dieses Ziel sicher erreichen zu können, sind weitere Schritte im Rahmen der jetzt zügig durchzuführenden EEG-Reform notwendig. Dazu gehören insbesondere ambitionierte und gesetzlich verankerte Ausbaupfade für Wind und Photovoltaik, eine stärkere finanzielle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern an den Erlösen der Windenergie, eine Reform des Mieterstroms und eine bessere Förderung großer Solar-Dachanlagen. Mit dem bereits zwischen Bund und Ländern vereinbarten Koordinierungsmechanismus für den Ausbau der Erneuerbaren Energien wird mehr Verbindlichkeit geschaffen. Die Ausbauziele sollen regelmäßig gemonitort werden. Wenn die Erreichung des 65-Prozent-Ziels in Gefahr gerät, kann gezielt nachgesteuert werden.

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Ausbau der Erneuerbaren Energien