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Deutschland | 2016 - 2018 | Verbändeförderung | Förderung

Verbändebeteiligung 3.0

E-Partizipation in der Verbändebeteiligung Online-gestützte Koordination bei der Zusammenarbeit von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Weiterentwicklung und Ausweitung auf ein weiteres Bundesland

Die Angebote zur Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Planungen nehmen zu. Aber wie kommen (Stadt-)planung und Interessierte Umweltverbände, aber auch betroffene Bürgerinnen und Bürger zusammen? Und wie erfahren Interessierte von Stellungnahmen, die andere bereits abgegeben haben? Das Projekt Verbändebeteiligung 3.0 baute auf das im Juli 2015 abgeschlossene und ebenfalls im Rahmen der Verbändeförderung umgesetzte Projekt Verbändebeteiligung 2.0 auf. Darin wurde eine Beteiligungsplattform entwickelt, die in Berlin und Brandenburg die Umweltverbände bei ihrer Beteiligungsarbeit unterstützt und diese auch für Bürgerinnen und Bürger transparenter und zugänglicher macht. Die Beteiligungsplattform zeigt auf einer Karte die Orte von geplanten Vorhaben, hinterlegt mit den von der Behörde eingestellten Informationen über Planungsabsichten oder Plänen und den ggf. bereits auf der Plattform abgegebenen Stellungnahmen beziehungsweise Angeboten für eine gemeinsame Stellungnahme von Interessierten. Dieser Ansatz wurde durch eine Weiterentwicklung der Plattform und deren Übertragung auf ein weiteres Bundesland fortgeführt.

Gefördert über

Verbändeförderung

Projektdaten

Projektdauer

08/2016 - 01/2018

Förderjahr

2017

Land

Deutschland

Ort/Region

Berlin und Brandenburg

Kooperationspartner

Zebralog GmbH & Ko KG, Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände in Brandenburg, Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN), Landesbüro Naturschutz Niedersachsen GbR (LABÜN)

Kontakt

Karl Stracke
E-Mail: karl.stracke@ufu.de

Fabian Stolpe
E-Mail: fabian.stolpe@ufu.de

Fördernehmer

Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU) e. V.

Ziele:

Ziel des Projektes ist es, die Arbeit der anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbände im Bereich der Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte zu erleichtern und effizienter zu gestalten sowie neue ehrenamtliche Mithelfer für das Verfassen von Stellungnahmen zu gewinnen.

Aktivitäten/Projektfortschritt/Ergebnisse:

Die bestehenden Beteiligungsplattformen in Berlin und Brandenburg wurden um wichtige Funktionen erweitert und auf ein weiteres Bundesland übertragen. Die Arbeitserleichterung in den Verbänden beziehungsweise Verbandszusammenschlüssen wurde konkret durch die schnellere und umfassendere Versorgung der Verbandsvertreterinnen und Verbandsvertreter mit Planungsunterlagen erreicht. Das Projekt und die Beteiligungsplattform konnte in einem bundesweit eingeladenen Workshop vielen Vertreterinnen und Vertretern von anerkannten Umweltverbänden bekannt gemacht werden. Ein Online-Leitfaden zur Erleichterung der Stellungnahme-Tätigkeit wurde eingerichtet.