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Deutschland | 2018 - 2021 | Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen (NKI) | Bildung

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Klimabildung zur Reduktion häuslicher Lebensmittelabfälle

Schülerinnen und Schüler erforschen die Klimarelevanz von Lebensmittelabfällen in ihren Haushalten, entwickeln wirksame Reduktionsstrategien und tragen dadurch messbar zum Klimaschutz bei.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen und partizipativen Bildungsansatzes, der auf den Prinzipien des forschenden Lernens basiert. Schülerinnen und Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen werden zu Forschenden und ihre Haushalte zu Laboren.

Projektdaten

Projektdauer

10/2018 - 09/2021

Förderjahr

2018

Land

Deutschland

Fördersumme

459.193 Euro

Kontakt

Prof. Dr. Simone Abels
Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
abels@leuphana.de
Telefon: 04131 - 677 2919

Fördernehmer

Leuphana Universität Lüneburg und Technische Universität Berlin

Die Hauptzielgruppe des Projekts sind Jugendliche der allgemein- bzw. der berufsbildenden Schule, die direkt an der Intervention teilnehmen und ihre Erfahrungen an ihre Haushaltsmitglieder weitergeben. Die Bildungsintervention wird von verschiedenen Transferaktivitäten begleitet, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Über die Einbindung von Lehrkräften und Veranstaltungen für Bildungsmultiplikatorinnen und -multiplikaoren wird der innovative Lernansatz dauerhaft etabliert und für die Klimabildung verfügbar gemacht. Methoden: In der Bildungsintervention erforschen Schülerinnen und Schüler das Auftreten, die Zusammensetzung und die Ursachen von Lebensmittelabfällen (LMA) in ihren eigenen Haushalten und analysieren deren Klimarelevanz. In einem zweiten Schritt entwickeln und testen sie Möglichkeiten zur Reduzierung der LMA in privaten Haushalten. Dabei greifen sie u.a. auf Nudging-Maßnahmen zurück, die sich in anderen Konsumbereichen als effektive Interventionstechniken bewährt haben. Zum Abschluss des Forschungszyklus reflektieren sie die Effektivität und das Potenzial der untersuchten Interventionsstrategien, LMA zu reduzieren und dadurch einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Weitere Informationen

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