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02.10.2018

Wer gewinnt den Bundespreis Ecodesign 2018? Jury gibt Nominierungen bekannt

Die Umwelt- und Designexpertinnen und -experten der Fachjury zum Bundespreis Ecodesign haben im Kulturforum Berlin ihre Nominierungen für den diesjährigen Preis bekanntgegeben.

Preisverleihung am 26. November im BMU

Die Umwelt- und  Designexpertinnen und -experten der Fachjury zum Bundespreis Ecodesign haben gestern im Kulturforum Berlin Ihre Nominierungen für den diesjährigen Preis bekanntgegeben. Aus insgesamt rund 130 konkurrierenden Beiträgen wählte das Gremium 24 Projekte aus den Bereichen Bau, Haushalt, Interieur, Kommunikation, Mobilität und Mode aus. Sie dürfen nun auf die höchste Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland hoffen. Mit dem Preis zeichnen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt seit 2012 herausragende Leistungen im ökologischen Design aus.

Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU) und Mitglied der Jury: "Ökologisches Design von Produkten und Dienstleistungen kann unseren Alltag und unser Wirtschaften auf intelligente und gleichzeitig ansprechende Weise nachhaltiger und umweltfreundlicher machen. Daher freue ich mich über die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge und die Vielfalt an tollen Ideen, die dieses Jahr eingereicht wurden."

Dr. Thomas Holzmann, ehemaliger Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA) ergänzt: "In diesem Jahr habe ich zum fünften und leider auch letzten Mal in der Jury mitgewirkt und war wieder beeindruckt von der Bandbreite der Einreichungen sowie den fachlich fundierten Diskussionen in der Jury."

In den vier Wettbewerbskategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs spiegelt der Preis ein vielfältiges Spektrum von klugen Lösungen im nachhaltigen Design wider. Über 250 Beiträge aus Unternehmen, Design-, Architektur- und Ingenieurbüros, Forschungszentren und Hochschulen bewarben sich in diesem Jahr um die begehrte staatliche Auszeichnung. Rund 130 dieser Beiträge wurden in einer Vorauswahl von Expert*innen des Wettbewerbs-Beirates sowie des Umweltbundesamtes für die Jurysitzung ausgewählt. Die interdisziplinäre Jury nominierte schließlich 24 Einreichungen für den Bundespreis Ecodesign 2018. Die Gewinnerinnen und Gewinner wird Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 26. November im Bundesumweltministerium in Berlin ehren.

Alle Nominierten sind in einer Online-Ausstellung unter bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2018/nominierte.html präsentiert.

Am 2. und 3. Oktober können Interessierte die Sonderausstellung zur Jurysitzung im Kulturform Berlin besuchen. Ausgestellt sind die Nominierten sowie alle zur Jurysitzung zugelassenen Arbeiten. Anmeldung und Öffnungszeiten: bundespreis-ecodesign.de/de/calendar.

Eine Wanderausstellung mit allen Preisträgern und Nominierten wird 2019 an mehreren Stationen auf Messen und in Museen gezeigt.

Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die den ökologischen Herausforderungen mit herausragenden Ideen begegnen und gestalterisch überzeugen. Seit 2012 wird der Preis jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Umweltbundesamt ausgelobt. Mit der Entwicklung und Ausführung ist das Internationale Design Zentrum Berlin beauftragt.

Die Jury des Bundespreises Ecodesign

  • Werner Aisslinger (Produktdesigner)
  • Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin, Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)
  • Andreas Detzel (Umweltexperte am ifeu in Heidelberg)
  • Prof. Matthias Held (Produktdesigner, Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd)
  • Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes a. D.)
  • Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner, em. Professor für Design und Ökologie an der KISD)
  • Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)
  • Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin, Gründerin des Beneficial Design Institute)
02.10.2018 | Pressemitteilung Nr. 191/18 | Produkte und Konsum
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, des Umweltbundesamtes und des Internationalen Design Zentrums Berlin