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06.03.2012

Weniger Gerüche, weniger CO2

Die Hardy Remagen GmbH & Co. KG, ein Fleisch- und Wursthersteller aus Nordrhein-Westfalen, erhält 120.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Die Fördergelder werden dem Unternehmen für ein innovatives Abluftreinigungssystem zur Verfügung gestellt. Das Pilotprojekt trägt dazu bei, die während des Produktionsprozesses anfallenden Gerüche und Fette aus der Abluft nahezu vollständig zu entfernen.

Bei der Produktion von Fleisch- und Wurstwaren entstehen stark mit Gerüchen und Fetten belastete Abluftströme. Um die Abluft energieeffizient zu reinigen, investiert das Unternehmen in eine moderne, modulare Anlage. Die Fettpartikel werden mittels eines Elektrofilters abgeschieden. Anschließend wird die gereinigte Abluft über einen Wärmetauscher abgekühlt. Die dabei zurück gewonnene Wärme wird zur Vorerwärmung der Zuluft und zur Beheizung der Betriebsräume genutzt. Die Geruchsmoleküle werden mittels einer Vakuum-UV-Lichtanlage oxidiert und zerfallen.

Mit dem Vorhaben können die Abluft gereinigt und die Gerüche minimiert werden. Im Vergleich zur bisher genutzten, branchenüblichen thermischen Nachverbrennung können 320.000 Kubikmeter Erdgas eingespart werden. Daraus ergibt sich eine jährliche Reduzierung der CO2-Emissionen von rund 630 Tonnen.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinaus gehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

Weitere Informationen

Umweltinnovationsprogramm

06.03.2012 | Pressemitteilung Nr. 025/12