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19.10.2018

Umweltministerium beruft erneut den Beirat "Umwelt und Sport"

19.10.2018 | Tourismus und Sport

Neuer Beirat für Umwelt und Sport

Der Beirat befasst sich mit der Frage, wie sich die Interessen des Sports mit den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes in Einklang bringen lassen und wie Sportveranstaltungen nachhaltig gestaltet werden können.

Wie lassen sich die Interessen des Sports mit den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes in Einklang bringen? Wie gelingt es, Sportveranstaltungen nachhaltig zu gestalten? Wie kann der öffentliche Raum so gestaltet werden, dass man sich dort gerne bewegt? Diese und weitere Fragen wird der vom Bundesumweltministerium berufene Beirat "Umwelt und Sport" diskutieren und dazu Empfehlungen aussprechen. Den Beirat gibt es seit 1994, heute tagt er im Beisein von Umweltministerin Svenja Schulze in neuer Zusammensetzung und zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Für das Umweltministerium ist der fachliche Input der Beiratsmitglieder sehr wertvoll, um die zentralen Themen im Bereich "Umwelt und Sport" anzugehen. Unter der Mitwirkung des Beirates wurden in der Vergangenheit bereits Lösungen gefunden für verschiedene Konflikte zwischen Naturschutz und Natursport. Außerdem erleichtert der Beitrat einen umfassenden Austausch mit allen beteiligten Akteuren. Ich danke den Mitgliedern herzlich für ihr Engagement und freue mich auf inspirierende Impulse zu aktuellen Fragen rund um den Sport im öffentlichen Raum."

Dem Beirat, der als Beratungsgremium der Bundesregierung beim Bundesumweltministerium (BMU) angesiedelt ist, gehören 14 Mitglieder aus dem Sport, der Wissenschaft, der Stadtentwicklung, der Verwaltung, den Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie der Wirtschaft an.

Der Beirat "Umwelt und Sport" unterstützt das BMU seit 1994 bei der umweltpolitischen Bewertung der Entwicklungen im und durch Sport und erarbeitet entsprechende Handlungsempfehlungen. Für 15 Millionen Menschen, die etwa beim Klettern, Kanufahren, Segelfliegen, Wandern, Radfahren oder Tauchen regelmäßig Sport in der Natur treiben, ist das Naturerlebnis eine zentrale Motivation. Eine naturverträgliche Sportausübung und der Erhalt einer intakten Umwelt liegen somit auch im Eigeninteresse des Sports. Da immer mehr Menschen in urbanen Gebieten leben, rückt zudem die attraktive, bewegungsfördernde Gestaltung des öffentlichen Raums verstärkt in den Blick des Beirates.

Mitglieder des Beirates "Umwelt und Sport" in der 19. Legislaturperiode sind: Dr. Brigitte Adam (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), Detlef Berthold (Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen), Ute Dicks (Deutscher Wanderverband e. V.), Bernd Düsterdiek (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Sonja Fuss (Deutscher Fußball-Bund e. V. (DFB)), Tilmann Heuser (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)), Torsten Kram (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz), Hilke Patzwall (VAUDE Sport GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider (Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)), Bianca Quardokus (Deutscher Olympischer Sportbund e. V. (DOSB)), Prof. Dr. Eike Quilling (Hochschule für Gesundheit Bochum), Prof. Dr. Ralf-Dieter Roth (Deutsche Sporthochschule Köln), Axel Welge (Deutscher Städtetag), Ludwig Wucherpfennig (Deutscher Naturschutzring e. V. (DNR)).

19.10.2018 | Pressemitteilung Nr. 201/18 | Tourismus und Sport