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22.03.2017

Trending: Sport und Umwelt

Neue technische Entwicklungen, erhöhte Mobilität, Digitalisierung und die Individualisierung der Gesellschaft bringen neue Herausforderungen und Konflikte mit der Natur. Rund 200 Expertinnen und Experten diskutieren heute wie Trendsportarten, Freizeitakti

Nachhaltige Lösungen bei Konflikten mit Umwelt- und Naturschutz auch bei Trendsportarten

Neue technische Entwicklungen, erhöhte Mobilität, Digitalisierung und die Individualisierung der Gesellschaft bringen neue Herausforderungen und Konflikte mit der Natur. Rund 200 Expertinnen und Experten diskutieren heute wie Trendsportarten, Freizeitaktivitäten und Sportveranstaltungen Hand in Hand mit Natur- und Klimaschutz gehen können. Insbesondere stehen nachhaltige Lösungen für die unterschiedlichen Natur-Nutzungsformen auf dem Dialogforum 2017 "Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft" im Fokus.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sagte zur Eröffnung: "Seit mehr als 20 Jahren arbeiten wir Umweltschützer gut mit dem Sport zusammen. Das war und ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit – wenn wir zum Beispiel an die Diskussionen ums Klettern oder große Sportevents denken. Heute geht es darum, die sich verändernde Sport- und Freizeitwelt mit Natur- und Klimaschutzanforderungen in Einklang zu bringen. Das betrifft zum Beispiel die Anreise zu Sportveranstaltungen oder den Umgang mit neuen Natursporttrends wie Kitesurfen. Ein nachhaltig ausgerichteter Sport kann auch Impulse für mehr Nachhaltigkeit in anderen gesellschaftlichen Bereichen setzen."

Die Teilnehmenden des Dialogforums haben die Möglichkeit, durch ihre Beiträge an der Entwicklung der künftigen Schwerpunkte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Sport mitzuarbeiten. Zugleich können sie aktuelle Beiträge zu den Wechselwirkungen zwischen Sport, Natur und Umwelt und gesellschaftlicher Entwicklung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenlernen.

Die Tagung wird auf Initiative des Beirats der Bundesregierung für Umwelt und Sport vom Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam durchgeführt.

22.03.2017 | Pressemitteilung Nr. 095/17 | Tourismus