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13.02.2019

Schulze vereinbart engere Umweltzusammenarbeit mit Indien

bildergalerie icon 13.02.2019 | Internationale Umweltpolitik

Deutsch-Indisches Umweltforum

Deutsch-Indisches Umweltforum
Deutschland und Indien wollen in der Umwelt- und Klimapolitik stärker zusammenarbeiten. Außerdem wollen sich beide Regierungen bei der Vermeidung von Meeresmüll engagieren.

Klimawandel, saubere Luft und Meeresmüll sind Schwerpunkte des Besuchs der Ministerin

Deutschland und Indien wollen in der Umwelt- und Klimapolitik stärker zusammenarbeiten. Das vereinbarten Bundesumweltministerin Svenja Schulze und ihr indischer Amtskollege Harsh Vardhan heute in Neu-Delhi beim dritten Deutsch-Indischen Umweltforum. Deutschland wird in den kommenden Jahren indische Klimaschutzvorhaben mit zusätzlichen 35 Millionen Euro unterstützen. Außerdem wollen sich beide Regierungen bei der Vermeidung von Meeresmüll engagieren.

Schulze: "Wir brauchen Indien, um die globalen Umweltprobleme zu lösen. Ob beim Kampf gegen den Klimawandel, beim Einsatz gegen die Vermüllung der Meere oder beim Schutz der Artenvielfalt – Indien ist einer unserer wichtigsten Partner."

Das dritte Deutsch-Indische Umweltforum steht unter dem Motto "Cleaner Air, Greener Economy - Sauberere Luft, grünere Wirtschaft". Beide Länder tauschen sich dabei zu Lösungsansätzen für eine gute Luftqualität und zum Auf- und Ausbau der Wasser- und Kreislaufwirtschaft aus. Darüber hinaus geht es um Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien für die Modernisierung der Volkswirtschaften.

Ministerin Schulze und Umweltminister Vardhan kamen überein, dass aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums zusätzliche 35 Millionen Euro für nachhaltige Waldprojekte, zum Netzausbau sowie zur Speicherung erneuerbarer Energien zur Verfügung gestellt werden sollen. Darüber hinaus ging es um Kooperationsmöglichkeiten bei der Entsorgung von Abfällen, die bisher ins Meer gelangen.

Veranstalter des Umweltforums sind die beiden Umweltministerien, der Asien-Pazifik Ausschuss der deutschen Wirtschaft und die indische Industrie- und Handelsvereinigung. Im Rahmen ihres zweitägigen Aufenthaltes besucht Bundesumweltministerin Schulze zudem die lokale Umweltinitiative "Green the map", die in Neu Dehli lokale Abfälle recycelt, handwerklich weiterverarbeitet und Umweltbildung für Jugendliche anbietet sowie das Siemens-Werk in Mumbai und das dortige Werk des indischen Unternehmens Tata Steel.

13.02.2019 | Pressemitteilung Nr. 018/19 | Internationale Umweltpolitik