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30.09.2015

Energieeffizienz-Netzwerke für Beitrag zum Klimaschutz ausgezeichnet

Bei der Jahreskonferenz der "Lernenden Energieeffizienz-Netzwerke" (LEEN) hat das Bundesumweltministerium (BMUB) sechs neue Netzwerke ausgezeichnet. Diese ermöglichen Unternehmen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Energiekosten zu senken. Das BMUB unterstützt die Projekte "LEEN 100 plus" und "Mari:e" mit Fördermitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: "Jedes an einem LEEN-Netzwerk teilnehmende Unternehmen spart nach drei bis vier Jahren durchschnittlich 1000 Tonnen CO2 ein und senkt seine Energiekosten doppelt so schnell wie der Durchschnitt der deutschen Unternehmen. Wenn wir diese Erfahrungswerte auf 500 Netzwerke hochrechnen, können wir bis zum Jahr 2020 fünf Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen und damit einen großen Beitrag zu unseren Klimaschutzzielen leisten."

LEEN steht für "Lernende Energieeffizienz-Netzwerke" und ist ein Netzwerk-Standard, mit dem Unternehmen ihre Energieeffizienz wesentlich erhöhen können. Das Projekt "LEEN 100 plus" errichtet Energieeffizienz-Netzwerke vorrangig für große Unternehmen. Die erforderlichen Lizenzen für Tools und Arbeitshilfen erhalten teilnehmende Unternehmen kostenfrei. Zusätzlich fördert das BMUB die Initial- oder Umsetzungsberatung der ersten zehn neuen LEEN-Netzwerke mit jeweils 4000 Euro. Das Projekt "Mari:e" (Mach`s richtig: Energieeffizient) ermöglicht auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an LEEN-Netzwerken teilzunehmen.

Mit den beiden Projekten unterstützt das BMUB die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, die die Bundesregierung im Dezember 2014 mit 20 Wirtschaftsverbänden gegründet hat. Bis zum Jahr 2020 sollen 500 Energieeffizienz-Netzwerke gebildet werden.

30.09.2015 | Pressemitteilung Nr. 242/15 | Klimaschutz