Ein "Hummel, Hummel" für Hamburgs Artenreichtum

28.07.2017
Hamburger Hafen
Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.
Veröffentlicht am:
Laufende Nummer: Nr. 264/17
Thema: Naturschutz
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Leitung: Barbara Hendricks
Amtszeit: 17.12.2013 - 14.03.2018
18. Wahlperiode: 17.12.2013 - 14.03.2018
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreichte heute im Rahmen ihrer Sommerreise einen Bewilligungsbescheid an den hamburgischen Umweltsenator Jens Kerstan.

Förderzusage des Bundes: Mit "Hamburg naturnah" zu mehr Stadtnatur

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreichte heute im Rahmen ihrer Sommerreise einen Bewilligungsbescheid an den hamburgischen Umweltsenator Jens Kerstan. Mit rund 2,1 Millionen Euro unterstützt der Bund aus dem Bundesprogramm "chance.natur – Bundesförderung Naturschutz" für vier Jahre das Naturschutzgroßprojekt "Hamburg naturnah". 49 Prozent der Stadtfläche Hamburgs bilden einen Verbund aus Grün- und Freiflächen, die sich vom Stadtrandbereich bis in den Stadtkern hinein ziehen. Dieses städtische Naturkapital soll nun gesichert und zu einer artenreichen grünen Infrastruktur ausgebaut werden.

Hendricks: "Hamburg naturnah als erstes Naturschutzgroßprojekt in einer Metropolregion hat einen beispielhaften Ansatz. Das Ziel, ein ökologisches Management von Park- und Grünflächen mit dem arten- und biotopschutzorientiertem Naturschutz zu einem Biotopverbund für die Artenvielfalt zu zu entwickeln, ist ein wegweisender Ansatz. Mit "Hamburg naturnah" könnte das sogar das hamburgische Hummel, Hummel zu einem Symbol moderner, integrierter, naturschutzgebundener Stadtentwicklung werden."

In einem ersten Projekt werden innerhalb von vier Jahren die planerischen Grundlagen zur Aufwertung bestehender Naturschutzgebiete, zur Etablierung eines ökologischen Grün-Managements und für den Biotopverbund gelegt. Ab 2022 sollen die geplanten Maßnahmen innerhalb von zehn Jahren umgesetzt werden. Der Einbezug der Bürgerinnen und Bürger durch eine intensive Informations- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet diesen naturschutzorientierten Ansatz der Stadtentwicklung.

Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben aus dem Programm "chance.natur – Bundesförderung Naturschutz". Mit diesem Programm leistet die Bundesregierung einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Erhaltung des Naturerbes in Deutschland. Seit 1979 hat die Bundesregierung 77 Projekte mit einer Gesamtfläche von rund 3.700 Quadratkilometern gefördert. Dafür hat der Bund mehr als mehr als 470 Millionen Euro bereitgestellt. Für "chance.natur – Bundesförderung Naturschutz" stehen derzeit jährlich 14 Millionen Euro zur Verfügung.

28.07.2017 | Pressemitteilung Nr. 264/17 | Naturschutz
https://www.bmuv.de/PM7274
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