Didacta 2017: BMUB stellt Berufe für nachhaltige Entwicklung vor

13.02.2017
Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.
Veröffentlicht am:
Laufende Nummer: Nr. 055/17
Thema: Bildung
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Leitung: Barbara Hendricks
Amtszeit: 17.12.2013 - 14.03.2018
18. Wahlperiode: 17.12.2013 - 14.03.2018
Der Bildungsservice des BMUB stellt auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta Möglichkeiten für die berufliche Bildung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung vor.

Der Bildungsservice des Bundesumweltministeriums stellt auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta Möglichkeiten für die berufliche Bildung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung vor. Gemeinsam mit den Bundesämtern für Naturschutz und für Strahlenschutz sowie dem Umweltbundesamt bietet das Ministerium Informationen für die Berufswahl nach der Schulzeit. Die beteiligten Projekte sind Teil des Programms "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung" (BBNE), das gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Ziel des Programms ist es, über "grüne" Schlüsselkompetenzen klima- und ressourcenschonendes Handeln im Beruf zu fördern.

Eine Ausstellung gibt am Messestand des BMUB vom 14. bis 18. Februar Einblicke in nachhaltige Bionik-Berufe. Ein Berufeparcours bietet die Möglichkeit, eigene Talente zu testen. Wer sich an der Nähmaschine ausprobieren will, kann sich ein Schlüsselband aus Recyclingmaterial nähen. Angehende Lehrkräfte für Agrarberufe geben mit einem hochauflösenden Mikroskop Einblick in ihre Arbeit. Am 18. Februar ab 15 Uhr besteht darüber hinaus Gelegenheit, mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Rita Schwarzelühr-Sutter ins Gespräch zu kommen.

Das BBNE-Programm ist das erste Bundesprogramm mit explizitem Umwelt- und Klimaschutzschwerpunkt in der Geschichte des Europäischen Sozialfonds. Es zeigt, wie nachhaltiges Handeln im beruflichen Alltag möglich ist und sensibilisiert für ein "Greening" von Berufen und Arbeitswelt. Für Auszubildende und Ausbildungspersonal in Bauberufen bieten die Projekte zum Beispiel Kurse zur gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit in der energetischen Gebäudesanierung. Dafür stellen das Bundesumweltministerium und die Europäische Union bis 2020 insgesamt 35 Millionen Euro bereit. Eine zweite Förderrunde ist für 2018 geplant. Ziel der Europäischen Union ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Der Europäische Sozialfonds (ESF) verbessert die Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.

13.02.2017 | Pressemitteilung Nr. 055/17 | Bildung
https://www.bmuv.de/PM6902
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