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01.10.2015

Deutschland und Rumänien vertiefen umweltpolitische Zusammenarbeit

Die Fahnen Rumäniens und der EU
Deutschland und Rumänien vertiefen umweltpolitische Zusammenarbeit

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium (BMUB), und ihr rumänischer Kollege Staatssekretär Dan Popescu haben heute bekräftigt, ihre Kooperation im Umweltschutz zu verstärken. Dabei soll der Schwerpunkt auf dem Austausch zu europäischen Umweltfragen liegen.

Ziel des klimapolitischen Dialogs sei unter anderem, Rumänien im Aufbau einer zukunftsorientierten, emissionsarmen Wirtschaft zu unterstützen. Zuvor hat Deutschland die rumänische Umweltverwaltung bereits bei der Umsetzung von EU-Umweltrecht beraten. Der im Oktober 2014 von den europäischen Staats- und Regierungschefs beschlossene Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 bietet wirtschaftlich schwächeren Mitgliedstaaten die Möglichkeit, die Modernisierung ihrer Energieinfrastruktur mit dem Klimaschutz zu verbinden.

Mit dem Donaudelta, Teilen der Karpaten und der Schwarzmeerküste verfügt Rumänien über eine hohe biologische Vielfalt, die es zu schützen gilt. So fördert das BMUB aktuell zwei Beratungsvorhaben zum Schutz der Karpaten. Auch beim Schutz der Donau und bei der Schaffung des Weltnaturerbes "Europäische Buchenwälder" führen Deutschland und Rumänien ihre Zusammenarbeit fort.

Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris warb Rita Schwarzelühr-Sutter bei ihrem Treffen mit Dan Popescu zudem um Unterstützung für ein anspruchsvolles internationales Klima-Abkommen: "Die EU sollte geschlossen und beispielgebend für andere Regionen der Welt auftreten und ihrer Vorreiterrolle im Klimaschutz gerecht werden."

01.10.2015 | Pressemitteilung Nr. 245/15 | Europa und Umwelt