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02.09.2016

Deutsch-Ukrainische Zusammenarbeit zur nachhaltigen Stadtentwicklung nimmt Fahrt auf

Auslobung des Leipzig-Preises für integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine

Auslobung des Leipzig-Preises für integrierte Stadtentwicklung in der Ukraine

Das Bundesbauministerium und das ukrainische Ministerium für Regionalentwicklung loben erstmals den "Leipzig-Preis zur integrierten Stadtentwicklung in der Ukraine" aus. Um den mit 25.000 Euro dotierten Preis können sich ukrainische Städte und Gemeinden sowie zivilgesellschaftliche Initiativen bewerben.

Baustaatssekretär Gunther Adler: "Der Wettbewerb hat das Ziel, die nachhaltige Entwicklung von Städten, Stadtteilen und Stadträumen in der Ukraine zu fördern und die Kooperation zwischen Stadtverwaltungen, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft weiter zu verbessern. Er ist ein weiterer wichtiger Baustein für die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit von Deutschland und der Ukraine".

Vertreter des Bundesbauministeriums und des ukrainischen Ministeriums für Regionalentwicklung haben sich heute getroffen, um den "Leipzig-Preis zur integrierten Stadtentwicklung in der Ukraine" zu etablieren. Im Rahmen des Wettbewerbs werden im Sinne der "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" innovative Beteiligungsprojekte prämiert, die in Kooperation mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Zivilgesellschaft erarbeitet und in den letzten vier Jahren erfolgreich realisiert wurden.

Die Verleihung des mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preises wird im Rahmen einer ukrainisch-deutschen Konferenz zur integrierten Stadtentwicklung erfolgen, die Ende November in der Ukraine stattfinden soll. Die Auslobung des Leipzig-Preises und die Durchführung der Internationalen Fachkonferenz sind Bestandteile der im März 2016 unterzeichneten "Gemeinsamen Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung" beider Ministerien. Die für 2016 geplanten Aktivitäten werden aus Mitteln der "Exportinitiative Umwelttechnologien" des Bundesbauministeriums finanziert.

02.09.2016 | Pressemitteilung Nr. 208/16