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20.12.2019

Bundesumweltministerium fördert Strukturentwicklung in Brandenburger Kohleregionen mit 10 Millionen Euro

Spreewald
Die Städte Luckau, Lübbenau und Calau sowie die Landkreise Dahme-Spreewald und Spree-Neiße haben vom BMU Förderzusagen in Höhe von 10,65 Millionen Euro für den nachhaltigen Strukturwandel der Region erhalten.

Modellvorhaben in Spreewald-Niederlausitz und Lieberoser Heide aus dem Sofortprogramm der Bundesregierung

Die Städte Luckau, Lübbenau und Calau sowie die Landkreise Dahme-Spreewald und Spree-Neiße haben heute vom Bundesumweltministerium Förderzusagen in Höhe von 10,65 Millionen Euro erhalten, unter anderem für den Ausbau touristischer Radwege. Die Modellprojekte sind fünf von vielen Bausteinen zur Unterstützung eines ökologisch nachhaltigen Strukturwandels in den Braunkohlefolgerevieren im Sinne der Empfehlungen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung".

Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der Pilotphase seines neuen Programms "Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen" (KoMoNa) Projekte aus dem Sofortprogramm "Strukturentwicklung Kohleregionen" der Bundesregierung. Mit der Förderung von Modellvorhaben werden die Kohleregionen in Brandenburg bei einer nachhaltigen Strukturentwicklung unterstützt.

Das Bundesumweltministerium fördert bei drei Vorhaben den Bau von Tourismusradwegen. Sie sind Teil eines Radwegenetzes, das die Städte Luckau, Calau, Lübbenau/Spreewald und Vetschau/Spreewald gemeinsam erarbeitet haben.

Der Heideradweg als weiteres gefördertes Vorhaben ist Bestandteil eines Wegekonzeptes, das unter anderem der nachhaltigen und umweltfreundlichen Erreichbarkeit der internationalen Naturausstellung Lieberoser Heide (I.N.A) dient und die umweltverträgliche Vernetzung unterschiedlichster Angebote im Blick hat. Mit dem Vorhaben werden zum Beispiel Naturräume, Bildungselemente für nachhaltige Entwicklung sowie Arten- und Biotopschutzprojekte, aber auch soziale Projekte miteinander vernetzt.

Ein weiteres Projekt heißt "Wildnis (er)leben". Es soll die Wald- und Wildnisfläche in der Lieberoser Heide zugänglich machen, einem ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht der Bau eines Aussichtsturms auf einem Gelände. Außerdem sollen Wanderwege ausgebaut werden, die an ein Wanderwegenetz anschließen.

20.12.2019 | Pressemitteilung Nr. 255/19 | Klimaschutz