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15.09.2016

Bundesumweltministerium fördert Recycling von Kunststoffen mit 550.000 Euro

Bei der Produktion von Klebefolien fallen jährlich tausende Tonnen Kunststoffreste an. Der NL4P Compounding GmbH ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem die Kunststoffreste stofflich wiederverwertet werden können. Das Bundesumweltministerium fördert diese Recycling-Innovation mit knapp 550.000 Euro. Heute übergab Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den Zuwendungsbescheid. Die Mittel kommen aus dem Umweltinnovationsprogramm.

Bislang werden Kunststofffolienreste in die Verbrennung gegeben. Der NL4P Compounding GmbH aus Stadtlohn ist es gelungen, ein mehrstufiges Verfahren zu entwickeln, mit dem jährlich 4500 Tonnen Kunststoffreste fortan separiert und erneut in die Kunststoffproduktion eingebracht werden können. Eine Innovation mit konkretem Mehrwert für die Umwelt. Im Vergleich zum Stand der Technik reduzieren sich die CO2-Emissionen dadurch um nahezu 85 Prozent. Jährlich können 3870 Tonnen CO2 eingespart werden.

Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen.

15.09.2016 | Pressemitteilung Nr. 224/16 | Förderung