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01.07.2021

Bundesumweltministerium fördert neue Radwege in Markt Eggolsheim

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) wird die Infrastrukturmaßnahme für mehr Radwege im bayerischen Markt Eggolsheim gefördert.

Florian Pronold überreicht Klimaschutz-Zertifikat

Markt Eggolsheim schließt eine Lücke im Radwegenetz zwischen Eggolsheim und Bammersdorf. Die Hälfte der Gesamtkosten von rund 120.000 Euro übernahm das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat dem Bürgermeister der Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim Claus Schwarzmann heute virtuell ein Klimaschutz-Zertifikat über die Treibhausgaseinsparungen überreicht, die durch die erfolgreiche Infrastrukturmaßnahme erzielt werden.

Florian Pronold: "Nachhaltiges Mobilitätsverhalten und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Der Markt Eggolsheim hat das erkannt und in die Zukunft investiert. Ich freue mich sehr, dass die Kommune die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt hat, um Verbesserungen an der Radverkehrsinfrastruktur vor Ort umzusetzen. Mit neuen Radwegen wird der Fahrradanteil am Verkehrsaufkommen erhöht. Das ist gut fürs Klima, für die Luftqualität und für die Gesundheit."

Von September 2018 bis Dezember 2020 wurde das Radwegenetz ertüchtigt. Dies wird zu einer Reduktion von 260 Tonnen CO2 in den nächsten 20 Jahren führen. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf rund 120.000 Euro, davon übernahm das Bundesumweltministerium (BMU) 60.000 Euro im Rahmen der Förderung. Vor Ort wird im Rahmen der Förderung des BMU derzeit auch eine Potenzialstudie für die Kläranlage des Zweckverbands zur klimafreundlichen Abwasserbeseitigung in Eggolsheim-Hallerndorf erstellt.

Seit 2008 fördert und initiiert das BMU unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierung der Außen-, Straßen- und Innenbeleuchtung werden ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement über die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden, indem Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende dieses Jahres. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI

Fragen zur Antragstellung nimmt der Projektträger Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 20199 577 oder per E-Mail an: ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen. Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU kostenlose Beratung an, telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail an: skkk@klimaschutz.de.

01.07.2021 | Pressemitteilung Nr. 160/21 | Klimaschutz