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01.03.2021

Bundesumweltministerium fördert neue Elektrobusse für Frankfurt am Main

Mit rund 7,81 Millionen Euro unterstützt das BMU die Anschaffung von 34 Elektrobussen für Frankfurt am Main. Bundesweit fördert das Bundesumweltministerium insgesamt rund 1.500 Elektrobusse.

Mit rund 7,81 Millionen Euro unterstützt das BMU die Anschaffung von 34 Elektrobussen für Frankfurt am Main. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMU, übergab heute virtuell einen entsprechenden Förderscheck an die City-Bus GmbH und Transdev Rhein-Main GmbH. Mithilfe der Fördermittel wird der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge in der Flotte der beiden Unternehmen ausgebaut. Bundesweit fördert das Bundesumweltministerium insgesamt rund 1.500 Elektrobusse. Zu Beginn des Förderprogramms im Jahr 2018 gab es in ganz Deutschland nur rund 100 solcher Fahrzeuge.

Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold: "Frankfurt zeigt vorbildlich, wie in Städten aus Klimazielen greifbare Realität werden kann. Die Stadt setzt sich seit Langem für den Klimaschutz ein, seit 2018 elektrifiziert sie konsequent ihren Busverkehr. Denn Elektrobusse sind sauberer und deutlich leiser als herkömmliche Busse. Damit sind sie gut für die Umwelt und die Lebensqualität in den Städten."

Das BMU-Förderprogramm zur Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr unterstützt den Markthochlauf von Bussen mit Elektroantrieb. Die Anschaffungskosten für ein solches Fahrzeug sind derzeit zwei- bis dreimal so hoch wie bei einem Dieselbus. Die anteilige Förderung macht Elektrobusse für Kommunen zu einer aussichtsreichen, ökologischen Alternative. Zentrales Kriterium für die Förderung ist der nachgewiesene Einsatz erneuerbarer Energien beim Laden der Busbatterien. Bundesweit stellt das Bundesumweltministerium für die Elektrobus-Förderung 620 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Rahmen der BMU-Förderung werden in Frankfurt am Main insgesamt 34 rein elektrisch betriebene Nahverkehrsbusse beschafft, darunter neun Gelenkbusse. Die Fahrzeuge werden auf der Linie M60, ab Frühjahr 2021 auf der Linie 37 und später auch auf der Linien 52 im Gallus eingesetzt. Neben der Anschaffung der Busse fördert das BMU auch die notwendige Ladeinfrastruktur sowie weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Einsatz der Fahrzeuge, wie notwendige Werkstattausrüstung oder Schulungen von Fahr- und Werkstattpersonal. Dabei werden bei den Fahrzeugen die gegenüber einem Dieselbus entstehenden Mehrkosten mit bis zu 80 Prozent finanziert. Die übrigen Ausgaben werden mit bis zu 40 Prozent unterstützt.

01.03.2021 | Pressemitteilung Nr. 029/21 | Förderung