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10.03.2021

Bundesumweltministerium fördert Klimaschutz in Neunkirchen mit 5,3 Millionen Euro

Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter mit Repräsentanten der Stadt Neunkirchen
Die Gemeinde Neunkirchen setzt auf Klimaschutz und will zukünftig Gemeindegebäude mit Wärme aus lokalen und regenerativen Energien versorgen.

Schwarzelühr-Sutter übergibt Förderscheck für kommunales Wärmenetz an Bürgermeister Knörzer

Die Gemeinde Neunkirchen setzt auf Klimaschutz und will zukünftig Gemeindegebäude mit Wärme aus lokalen und regenerativen Energien versorgen. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, übergibt heute dem Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen, Bernhard Knörzer, den offiziellen Förderbescheid sowie einen symbolischen Förderscheck über 5 Millionen Euro. Das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt wird über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltminisgteriums gefördert. Der kleine Festakt findet im Rathaus in Neunkirchen statt, das als eines von drei kommunalen Gebäuden an die nachhaltige Wärmeversorgung angeschlossen werden soll.

Rita Schwarzelühr-Sutter: "Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer innovativen und nachhaltigen Wärmeversorgung in Neunkirchen. Sie bauen ein effizientes Wärmenetz mit lokalen erneuerbaren Energien auf. Klimaschutz braucht solche Initiativen und Klimaschutz zahlt sich aus. Gerade Kommunen wie Sie leben uns vor, wie Klimaschutz in der Praxis funktioniert. Mit diesem überzeugenden und übertragbarem Konzept sind Sie Vorbild für Liegenschaften in anderen Kommunen. Denn die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit der Wärmewende und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien."

Mit dem Projekt "100% Neunkirchen – Wärmeversorgung lokal, regenerativ und nachhaltig" werden jährlich circa 2.000 Tonnen CO2 eingespart. Im Rahmen des Projekts, das das Bundesumweltministerium mit rund 5,3 Millionen Euro fördert, wird die Gemeinde eine moderne Heizzentrale aufbauen, Nahwärmeleitungen verlegen, effiziente Heizanlagen installieren sowie Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen errichten. Eine drahtlose Datenübertragung zwischen den einzelnen Komponenten wird für Optimierung und eine effiziente Regelung sorgen.

Seit 2016 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland kommunale Klimaschutz-Modellprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Aktuell werden 32 investive Klimaschutzprojekte mit einem Fördervolumen von rund 92 Millionen Euro umgesetzt.

Projektskizzen können in diesem Jahr noch bis zum 30. April und vom 1. September bis 31. Oktober eingereicht werden. Aus den innerhalb eines Antragsfensters eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

10.03.2021 | Pressemitteilung Nr. 036/21 | Klimaschutz