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29.04.2021

Bundesumweltministerium fördert klimafreundliche Innenbeleuchtung in Rosenheim

Florian Pronold (Mitte) übergibt das Klimaschutz-Zertifikat an Oberbürgermeister Andreas März (zweiter von rechts). Links im Bild: Baudezernenten Helmut Cybulska und Levente Sárközy. Rechts im Bild: Bärbel Kofler MdB.
Die Stadt Rosenheim hat die Innenbeleuchtung ihres Verwaltungsgebäudes auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. Dies wird zu einer Reduktion von 857 Tonnen CO<sub>2</sub> in den nächsten 20 Jahren führen.

Florian Pronold überreicht Klimaschutz-Zertifikat an Oberbürgermeister Andreas März

Die Stadt Rosenheim hat die Innenbeleuchtung ihres Verwaltungsgebäudes in der Königstraße auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. Das Bundeumweltministerium hat von den rund 100.000 Euro Gesamtkosten 30.000 Euro über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) übernommen. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesumweltministerium, hat Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März heute ein Klimaschutz-Zertifikat über die Treibhausgaseinsparungen überreicht, die durch die erfolgreiche Umrüstung der Beleuchtungstechnik erzielt werden.

Florian Pronold: "Klimaschutz fängt vor Ort an. Rosenheim hat das erkannt und in die Zukunft investiert. Ich freue mich sehr, dass die Stadt die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative genutzt hat, um Energieeffizienzmaßnahmen vor Ort umzusetzen. Mit der energieeffizienten Technik in den eigenen Liegenschaften reduziert sich der Stromverbrauch um stolze 86 Prozent. Das ist gut fürs Klima und gut für die Stadtkasse."

Von März 2018 bis Oktober 2020 wurde im Verwaltungsgebäude der Stadt Rosenheim in der Königstraße 15 die Innenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technik umgerüstet. Dies wird zu einer Reduktion von 857 Tonnen CO2 in den nächsten 20 Jahren führen. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf rund 100.000 Euro, davon übernahm das BMU 30.000 Euro im Rahmen der Förderung. In Rosenheim wurden mit Förderung des Bundesumweltministeriums bereits das Rathaus, die Stadtbibliothek, das Eisstadion und diverse Schulen mit LED-Beleuchtungstechnik ausgestattet.

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen.

Die Sanierung von Außen-, Straßen- und Innenbeleuchtung werden ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement über die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden, indem Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende dieses Jahres. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

Auskunft und telefonische Beratung zu den Förderprogrammen der NKI:

Fragen zur Antragstellung nimmt der Projektträger Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 20199 577 oder per E-Mail an: ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen. Bei Fragen rund um die Förderung bietet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im Auftrag des BMU kostenlose Beratung an, telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail an: skkk@klimaschutz.de.

29.04.2021 | Pressemitteilung Nr. 079/21 | Klimaschutz