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08.03.2021

Bundesumweltministerin unterstützt Deutsches Rotes Kreuz in Mainz mit fünf Elektrofahrzeugen

Svenja Schulze übergibt Förderbescheid an DRK
Svenja Schulze hat den ersten Förderscheck aus dem Flottenaustauschprogramm "Sozial & Mobil" an den DRK-Kreisverband Mainz-Bingen überreicht. Das Deutsche Rote Kreuz beschafft mit den Fördermitteln fünf neue Elektrofahrzeuge.

Svenja Schulze hat heute den ersten Förderscheck aus dem Flottenaustauschprogramm "Sozial & Mobil" an den DRK-Kreisverband Mainz-Bingen überreicht. Das Deutsche Rote Kreuz beschafft mit den Fördermitteln fünf neue Elektrofahrzeuge für den ambulanten Pflegedienst und Menüservice. Mit der Unterstützung des BMU will der Kreisverband den Umstieg auf batterieelektrische Antriebe schaffen. Das Förderprogramm "Sozial & Mobil" war im November 2020 gestartet und läuft bis Ende 2022.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Pflegekräfte des DRK in Mainz rollen künftig klimaschonend über die Straßen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Menschen. Denn Elektrofahrzeuge verursachen weniger Lärm und dreckige Abgase. Mit vielen kurzen Fahrten ist der Arbeitsalltag von Pflegediensten für die Nutzung von Elektrofahrzeugen besonders gut geeignet. In Kombination mit dem Umweltbonus können wir mit der Förderung die Mehrkosten eines neuen Elektrofahrzeuge nahezu ausgleichen. Wenn soziale Einrichtungen jetzt aktiv werden, ist das eine Chance für den Klimaschutz und die Lebensqualität in ihrer Stadt."

Der DRK-Kreisverband Mainz-Bingen will mit den Fördermitteln des BMU fünf Elektrofahrzeuge anschaffen, um die entsprechende Anzahl Autos mit Verbrennungsmotor aus der Bestandsflotte zu ersetzen. Bereits heute kommen beim DRK sechs Elektrofahrzeuge im ambulanten Pflegedienst und Menüservice zum Einsatz. Demnach fahren künftig elf der insgesamt 40 DRK-Fahrzeuge mit einem E-Antrieb durch Mainz und Umgebung. Über die Fahrzeuge hinaus fördert das BMU den Aufbau der zugehörigen Ladeinfrastruktur.

Soziale Einrichtungen, die ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen wollen, können bis Ende 2022 eine Förderung beantragen. Aufgrund der aktuell langen Lieferzeiten ist eine frühzeitige Beantragung empfehlenswert. Bis Ende 2022 stehen über "Sozial & Mobil" insgesamt 200 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

In Deutschland sind derzeit mehr als 280.000 Fahrzeuge für Unternehmen und Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen auf deutschen Straßen unterwegs. Bislang wird nur eine kleine Zahl davon elektrisch betrieben. Mehr als 45.000 dieser Pkw und Kleinbusse werden jährlich erneuert. Die Anschaffung von Elektrofahrzeugen zahlt sich langfristig aus: Elektrofahrzeuge haben geringere Betriebskosten als Verbrenner, und aufgrund des CO2-Preises werden herkömmliche Kraftstoffe immer teurer. Für den Kauf eines Elektrofahrzeugs anstelle eines Verbrenners bietet das Programm verschiedene Fördermöglichkeiten.

Neben dem Flottenaustauschprogramm unterstützt das BMU soziale Einrichtungen mit dem Förderprogramm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" bei investiven Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Beide Programme sind Bestandteil des Konjunktur- und Zukunftspakets, das die Bundesregierung in Reaktion auf die Corona-Pandemie auf den Weg gebracht hat.

08.03.2021 | Pressemitteilung Nr. 035/21 | Verkehr