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25.08.2021

BMU fördert Energieeffizienz-Netzwerk für die Region Hannover mit rund 450.000 Euro

Zum Start des Projektes "Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Region Hannover - Netzwerkphase" erhält die target GmbH eine Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Kommunales Netzwerk stärkt effiziente Energienutzung

Zum Start des Projektes "Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Region Hannover - Netzwerkphase" erhält die target GmbH eine Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Das Netzwerk soll den effizienten Umgang mit Energie in den 13 teilnehmenden Kommunen der Region Hannover stärken, indem unter anderem ein kommunales Energiemanagement aufgebaut und dauerhaft betrieben wird. Dadurch soll der Energieverbrauch kommunaler Gebäude um 15 Prozent gesenkt werden. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, überreicht heute im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung mit Hannovers Umweltdezernentin Christine Karasch einen Förderscheck über rund 450.000 Euro an Tobias Timm, den Geschäftsführer der target GmbH.

Florian Pronold: "Klimaschutz und Energieeffizienz gehen Hand in Hand. Dabei brauchen wir kommunales Engagement beim Klimaschutz, das wir im Bundesumweltministerium seit mehr als zehn Jahren stärken. Ich freue mich sehr, dass die Region Hannover zusammen mit der target GmbH die Förderung in eine nachhaltige und effiziente Energienutzung investiert."

Durch die fachliche Begleitung und den stetigen Erfahrungsaustausch werden sich Synergieeffekte ergeben, die innerhalb des Netzwerkes optimal genutzt werden können. Zudem werden in den Kommunen konkrete Projekte auf deren technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit geprüft und dem Netzwerk als wichtige Erfahrungsplattform bereitgesetellt.

Seit 2008 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Im Zeitraum 2008 bis 2020 wurden bereits etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt. Kommunen profitieren ebenso wie Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen. Der Aufbau kommunaler Netzwerke wird ebenso wie die Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch ein Klimaschutzmanagement über die Kommunalrichtlinie im Rahmen der NKI gefördert. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen erheblich verbessert worden, indem Förderquoten erhöht, Eigenanteile gesenkt und die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen optimiert. Die verbesserten Förderbedingungen gelten noch bis Ende dieses Jahres. Anträge für die Kommunalrichtlinie können ganzjährig gestellt werden.

25.08.2021 | Pressemitteilung Nr. 203/21 | Klimaschutz