Barbara Hendricks besucht das weltweit größte Solarkraftwerk in Marokko

17.11.2016
Hinweis: Dieser Text stammt aus dem Pressearchiv.
Veröffentlicht am:
Laufende Nummer: Nr. 286/16
Thema: Internationales
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Leitung: Barbara Hendricks
Amtszeit: 17.12.2013 - 14.03.2018
18. Wahlperiode: 17.12.2013 - 14.03.2018
Der NOORo-Solarkomplex ist ein Leuchtturmprojekt für Marokkos Energiewende und mit einer geplanten Gesamtleistung von 580 Megawatt der größte. Auch das BMUB beteilit sich an den Investitionskosten.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute den größten solarthermischen Kraftwerkskomplex der Welt, NOORo, in Ouarzazate in Marokko besucht. Die Bundesregierung unterstützt Marokko bei der Umsetzung seiner Energiestrategie. Die marokkanische Regierung will bis 2030 mehr als die Hälfte ihrer Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie gewinnen. Die NOORo-Kraftwerke bestehen aus Parabolrinnen und Solartürmen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Nachhaltige Sonnenenergie ist eine Energiequelle, die überall und für alle Nationen der Erde verfügbar ist. Diese Voraussetzungen hat sich Marokko in Ouarzazate zu Nutze gemacht und das weltweit größte solarthermische Kraftwerk geplant und teilweise schon gebaut. Die NOORo-Solarkraftwerke in Ouarzazate sind ein Wegweiser für die ganze Region."

Bisher spielte Solarenergie bei der marokkanischen Stromproduktion trotz der intensiven Sonneneinstrahlung in dem nordafrikanischen Land kaum eine Rolle. Der NOORo-Solarkomplex ("Noor" ist Arabisch für "Licht" und "o" für Ouarzazate) ist ein Leuchtturmprojekt für Marokkos Energiewende und mit einer geplanten Gesamtleistung von 580 Megawatt der weltweit größte.

Der Komplex besteht aus den Solarthermiekraftwerken (CSP) NOORo I bis III. NOORo I und II sind sogenannte Parabolrinnenkraftwerke, NOORo III ist ein Solarturm. Der Betriebsstart von NOORo I Anfang 2016 ist ein wichtiger Erfolg bei der Umsetzung des marokkanischen Solarplans, der den Zubau von 2000 Megawatt Solarkapazität bis 2030 vorsieht. Bundesumweltministerium, Bundesentwicklungsministerium und die Kreditbank für Wiederaufbau beteiligen sich an den Investitionskosten für die NOORo-Solarkraftwerke. Weitere Investitionen werden unter anderem von der Afrikanischen und der Französischen Entwicklungsbank sowie von Marokko und Privaten Konsortien übernommen.

17.11.2016 | Pressemitteilung Nr. 286/16 | Internationales
https://www.bmuv.de/PM6760
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