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21.05.2007

Anspruchvolles Umweltmanagement des BMU entlastet Umwelt und Budget

gestapelte Euromünzen unterschiedlicher Wertung auf Euroscheinen
Teilnahme des Bonner Standortes an EMAS überprüft

Teilnahme des Bonner Standortes an EMAS überprüft

Die Teilnahme des Bundesumweltministeriums mit seinem Bonner Standort am anspruchsvollen europäischen Umweltmanagementsystem EMAS hat zur Entlastung der Umwelt und des Budgets geführt. Das hat die Überprüfung durch einen Umweltgutachter ergeben, die jetzt erfolgte. Als erstes Bundesministerium hatte das BMU für seinen Standort in Bonn EMAS eingeführt und darf sich seit August 2006 mit dem blau-grünen EMAS-Logo schmücken. Das Ministerium hat sich freiwillig verpflichtet, die eigene Umweltleistung ständig zu verbessern.

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig: "In unserem Ministerium bestätigt sich, was auch für die Weiterentwicklung der Industriegesellschaft im Ganzen gilt: Ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung ergänzen sich. Wenn wir diese Verantwortung wahrnehmen, handeln wir in unserem eigenen und im Interesse künftiger Generationen."

Im Rahmen der EMAS-Teilnahme wurden 2006/2007 vor allem Maßnahmen im Bereich der direkten Umweltaspekte durchgeführt, die zur Entlastung der Umwelt und des Budgets beitragen. Der Stromverbrauch wurde etwa um 3 Prozent reduziert. Der Papierverbrauch wurde - wesentlich bedingt durch Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung - um etwa 26 Prozent verringert. Die eigene Fahrzeugflotte wird grundlegend CO2-mindernd umgerüstet. Eine Prüfung der aktualisierten Umwelterklärung und eine Begutachtung vor Ort ergaben, dass die Vorgaben von EMAS (EMAS = Environmental Management and Audit Scheme, Europäisches Umweltaudit-System) erfüllt werden.

Bewährt hat sich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums in die Zustandsanalyse und die Entwicklung von Zielen und Maßnahmen einzubeziehen. Durch die Anregungen von Beschäftigten konnte eine Reihe von Verbesserungen in verschiedenen Bereichen vorgenommen werden.

21.05.2007 | Pressemitteilung Nr. 141/07 | EMAS