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25.08.2015

7500 kommunale Klimaschutzprojekte

Barbara Hendricks hat heute das 7500. kommunale Klimaschutzprojekt ausgezeichnet. Auf ihrer Sommerreise überreichte die Ministerin im nordrhein-westfälischen Rietberg die Urkunde an den Landkreis Siegen-Wittgenstein. Der Landkreis erhält im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (NKI) eine Förderung durch die Kommunalrichtlinie für die Umsetzung seines Klimaschutzkonzeptes.

Die Förderung erstreckt sich auf eine Personalstelle beim Landkreis für das Klimaschutzmanagement. Der Landkreis wird mit neun seiner kreisangehörigen Kommunen Maßnahmen im Klimaschutz umsetzen und will so mittelfristig 950.000 Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die Kommunen sind die wichtigsten Partner, um Klimaschutz konkret vor Ort umsetzen. In den Städten und Gemeinden wird das unmittelbare Lebensumfeld gestaltet. Auch in Zukunft wollen wir Kommunen im Klimaschutz unterstützen und die bislang sehr erfolgreichen Aktivitäten noch verstärken."

Die Förderung durch die Kommunalrichtlinie stößt bei Kommunen auf große Nachfrage. Dies betrifft besonders die Sanierung von Hallen- und Innenbeleuchtungen sowie die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung. Denn Kommunen können Investitionen in klimafreundliche Technologien oftmals nicht ohne Förderung bewältigen.

Mit der NKI hat das Bundesumweltministerium seit dem Jahr 2008 Klimaschutzprojekte in rund 3000 Kommunen unterstützt, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Diese Förderung auf Grundlage der Kommunalrichtlinie stößt bei Kommunen auf große Nachfrage. Alleine im Jahr 2014 wurden rund 1400 Projekte mit einem Volumen von mehr als 60 Millionen Euro bewilligt. Die Programme und Projekte der NKI decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt so zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

25.08.2015 | Pressemitteilung Nr. 209/15 | Förderung